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Yogaschule

Seelen- und Konzentrationsübungen bis zur Meditation

In diesem Einführungskurs zur Meditation soll die Möglichkeit gegeben werden, dass der einzelne Teilnehmer/die Teilnehmerin sich in der geistigen Entwicklung und der damit verbundenen Aufbauleistung schulen kann. Diese zukunftsorientierte Meditationsform wurde von Heinz Grill entwickelt.

Die Meditation wird nicht einfach gemacht, sondern sie wird erreicht nach einer entsprechenden Schulungs-und Vorbereitungszeit. Eine Seelenübung ermöglicht dem Menschen eine erhöhte Konzentrationsfähigkeit, bis schließlich eine Meditation möglich wird. Es entstehen eine Ordnung und Ruhe, die für die Meditation wichtig sind. Dazu ist eine Gliederung der 3 Seelenkräfte von Denken, Fühlen und Wollen notwendig sowie das Erringen einer ausdauernden Fähigkeit zur objektiven und emotionsfreien Konzentration. Erst dann kann in einer gegenständlichen Meditation das Objekt der Betrachtung sich in der geistigen Schau aussprechen. Die Meditation ist das Ergebnis einer gelungenen Seelen- und Konzentrationsübung. In der Meditation wollen wir geistige Gesetzmäßigkeiten selbstständig erkennen und erringen und auf diese Weise eigenständig die Zusammenhänge im seelisch-geistigen und irdischen Dasein erfassen für ein freieres Ich-Dasein und Sozialfähigkeit im Leben. So wie die Yogaübung nicht aus dem Körper praktiziert wird, sondern aus der Auseinandersetzung mit dem Inhalt, so ist auch die Meditation eine Auseinandersetzung mit Inhalten, die man mit den Augen nicht sehen kann.

Was ist in der heutigen Zeit gegeben?

Der Mensch ist heutzutage zahlreichen äußeren Einflüssen und einer Digitalisierungstechnik ausgesetzt, die in das Unbewusste einströmen und dort für Unruhe sorgen. Die unentdeckten Manipulationen und Suggestionen beeinflussen und lenken das Fühlen und Denken des Menschen in die manipulative vorgegebene Richtung und entsprechend gestalten sich die Beziehungsfelder und die Handlungen. Der Mensch erlebt sich nicht in der eigenen klaren Führung, im Gegenteil, er erlebt Unruhe, Erschöpfung, Bindungen und mangelnde Freiheit. Die Ursachen können nicht geschaut werden und zahlreiche Krankheiten im Nervensystem, Blockaden im Gelenk-und Organsystem sowie Allergien sind die Folgen. Kompensatorische Handlungen und Verantwortungslosigkeit sind normale Reaktionen auf die Unruhezustände in der Seele, die sogar oft recht unbewusst ablaufen. Das ist auch der Grund, warum viele Menschen in den Rückzug gehen und Methoden zur Selbstfindung anwenden. In der Selbstversunkenheit ist das ICH nicht aktiv und wird sogar reduziert. Logischerweise wird auch die Beziehungsfähigkeit und Konzentrationsfähigkeit geschwächt.

Heilwirkungen aus den Konzentrations- und Meditationsübungen:


Der Mensch wird zusehends stabiler, aufgerichteter und kann eine zentrale Ruhe erleben. Durch die zunehmende Konzentrationsfähigkeit und damit verbundene Ordnung in den Seelenkräften Denken, Fühlen und Wollen wird der Mensch in der Beziehungsfähigkeit gefördert und gestärkt. Der Mensch ist in der Lage sich mit schwierigen Themen und Situationen bewusst zu konfrontieren, um eine klare und reale Unterscheidungs- und Urteilsbildung selbst zu bilden. Die gegenständliche Meditation wirkt deshalb stärkend, weil die Gedanken, die der Meditation zugrunde liegen, aus der Polaritätsfreien Ebene stammen und auch so lange wie möglich emotions- und projektionsfrei konzentriert im Außen gehalten werden für eine wahre Erkenntnisbildung. Auf diese Weise einen Gedanken konzentriert zu halten, ist anspruchsvoll und setzt die ICH-Aktivität voraus. Dieser Prozess entspricht dem seelisch-geistigen Entwicklungsgedanken im Menschsein und fördert den Menschen in einer Beziehungsfähigkeit, die freilassend und raumschaffend ist. Der Mensch erlangt ein Selbstbewusstsein, das frei ist vom Egogefühl und erringt mit der Zeit eine zunehmende innere Freiheit, die in Verbindung steht mit inneren Erkenntnissen zu Geist, Seele und Körper. Die Erkraftung eines klaren, logischen Denkens macht den Menschen freier in seinen Gefühlen und Handlungen. Das eigene Leben ganz bewusst freier von Bindungen führen zu können und dabei noch tätig zu sein im gesamten Weltenzusammenhang führt zur Individuation und zur freien, individuellen Spiritualität.

Ein Weg von oben nach unten

Die richtige Beobachtung macht offen nach außen und zentriert gleichzeitig nach innen. Das Verhältnis von Ich, Bewusstsein, Lebenskräften und Körper stellte Heinz Grill folgendermaßen dar:

Das Ich organisiert das Bewusstsein
Das Bewusstsein organisiert die Lebenskräfte
Die Lebenskräfte organisieren den Körper


Dies ist ein Weg von oben nach unten wirkend, also vom Ich ausgehend auf das Bewusstsein, die Lebenskräfte und den Körper. Das Bewusstsein wird sensibler, die Lebenskräfte freier und der Körper gestärkt. Das Gegenteil wäre, wenn der Körper die Lebenskräfte organisiert und diese auf das Bewusstsein bestimmend wirken und das ICH überlagern bis zur Schwächung  und Reduzierung.