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Yoga Ilona Balingen


Aktuelle Zeitthemen:


- Objektiv HINSCHAUEN,
- SELBST-ERKENNEN und
- VERANTWORTUNGSVOLL-AKTIV-WERDEN aber
- EIGENSTÄNDIG.

Der Erhalt der Gesundheit ist bedeutungsvoll,
wird aber ohne die Würde des Menschen nichtig."

Ilona Kramhöller


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"Es ist niemals allein der Körper und seine Mechanik,
die zur Heilung führen, sondern es ist immer die Seele,
die über das Bewusstsein ausstrahlt und den Körper
mit seiner spezifischen Bewegung erreicht."
Heinz Grill

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Die Pandemie der Lüge - Was das Coronavirus spricht. Wie ist das zu verstehen...?
25. März 2020


Stephan Wunderlich Verlag
https://stw-verlag.de/corona-pandemie-luege/

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Die nackte Wahrheit

Während die Lüge in bunte und blinkende Gewänder gehüllt durch die Welt zieht, erscheint uns die Wahrheit oft zunächst in überraschender Verletzlichkeit.
von Kerstin Chavent


Jeder von uns wählt seinen Informationskanal und glaubt, den richtigen Knopf gedrückt zu haben. So kommt es, dass heute jeder glaubt, die Wahrheit für sich gepachtet zu haben. Angesichts des dramatischen Verlustes unserer Rechte und unserer Freiheit sind nur wenige bereit, hinter die Kulissen zu schauen. Alte Überzeugungen könnten sich als Illusionen erweisen, Kartenhäuser könnten in sich zusammenfallen. Geschichte müsste neu geschrieben werden. Zur Ermutigung derer, die es dennoch wagen: Es gibt die Möglichkeit, uns in eine Zukunft ohne Hass und Angst hineinzudenken und sie damit zum Leben zu erwecken.


Auf einem Gemälde von Jean-Léon Gérôme sieht man eine junge Frau nackt aus einem Brunnen steigen. „Die Wahrheit kommt aus dem Brunnen“ basiert auf einer Legende aus dem 19. Jahrhundert. Sie erzählt, wie Wahrheit und Lüge einander treffen.


Die Lüge sagt zur Wahrheit: „Heute ist ein wunderschöner Tag!“ Die Wahrheit schaut zum Himmel: „Ja, tatsächlich, er ist wirklich wunderschön.“ Die beiden gehen eine Zeit lang nebeneinander her und kommen schließlich zu einem Brunnen. Die Lüge sagt zur Wahrheit: „Das Wasser ist sehr klar, lass uns zusammen ein Bad nehmen!“ Beide ziehen sich aus und baden. Doch plötzlich springt die Lüge aus dem Wasser, zieht die Kleider der Wahrheit an und läuft in ihnen davon. Die Wahrheit steigt nackt aus dem Brunnen und sucht die verkleidete Lüge überall. Doch die Menschen, denen sie begegnet, wenden verächtlich den Blick ab, denn niemand will die nackte Wahrheit sehen. Seitdem reist die Lüge als Wahrheit verkleidet durch die Welt und nur wenige wagen es, ihr bloßlegend die Kleider vom Leibe zu reißen (1).


Zu Beginn des 21. Jahrhunderts hat sich hieran nicht viel geändert. Diejenigen, die danach schauen, was sich hinter dem Augenscheinlichen verbirgt, sind auch heute noch rar — trotz aller Möglichkeiten, sich umfassend zu informieren. Die meisten von uns geben sich heute wie früher mit dem zufrieden, was ihrem bisherigen Weltbild schmeichelt. Wie ihrer Waschmittel- oder Automarke bleiben viele den Kanälen treu, über die sie schon immer Informationen konsumiert haben. Nur wenige kommen auf den Gedanken, Rundfunk, Fernsehen und die renommierten, „seriösen“ Zeitschriften anzuzweifeln. Je größer und bekannter ein Medium, umso vertrauenswürdiger erscheint es. Irgendwem muss man ja schließlich glauben.


Viele fangen erst gar nicht damit an, sich über Quellen zu informieren, die nicht in den Mainstream münden. Auch wenn wir uns sonst durch die Welt surfen — bei den aktuellen Nachrichten hört der Spaß auf. Die abwegigen Informationen, die doch irgendwie durchsickern, weil es in der Familie oder im Bekanntenkreis vielleicht jemanden gibt, der auch aus verborgenen Quellen trinkt, werden als vollkommener Quatsch, als Verschwörungstheorie oder Querfrontdenken abgeschmettert.

 


Geschichte der Gewinner

Während es sich die einen im Fernsehsessel gemütlich machen und Netflix zu schwindelerregenden Gewinnen verhelfen, gehen die anderen auf die Straße und versuchen, nicht daran zu verzweifeln, dass die Masse sitzen bleibt. In den Zeiten unseres Corona-Tagesbuchs erreichen uns viele Zuschriften von enttäuschten und entsetzten Lesern. Als besonders schmerzhaft wird empfunden, dass es kaum jemanden zu interessieren scheint, dass ein Virus und der Schutz alter und kranker Menschen als Vorwand dafür benutzt werden, die Errichtung eines weltweiten totalitären Systems mit Tracking-Apps, Überwachungsdronen, Zwangsimpfungen, unter die Haut gepflanzten Mikrochips und jeder nur möglichen Form von Kontrolle und Überwachung durchzusetzen.


Freundschaften und Bindungen zerbrechen, weil viele mit den „Aufrührern“ nichts zu tun haben wollen. So schlimm wird es ja wohl nicht sein. Unsere Regierungen haben zwar ihre Schwächen, aber sie handeln doch sicher zu unserem Wohl. Dabei würden ein paar Klicks genügen, um es besser zu wissen. Doch da trauen wir uns nicht heran. Denn wer weiß, was wir entdecken würden, wenn wir erst einmal anfangen, grundsätzlich an den Absichten unserer Regierungen zu zweifeln? Wenn wir infrage stellen würden, dass das, was wir in der Schule gelernt haben, vielleicht gar nicht so war? Dass unsere Geschichte vielleicht sogar umgeschrieben werden müsste, weil sie eben nur die Geschichte der Gewinner und nicht die der Verlierer ist?


Die Sprengung der drei Türme des World Trade Centers, die Inszenierung des Irak- und des Vietnamkrieges, der Schutz von Naziverbrechern durch den CIA, die Unterstützung von Hitlers Machtergreifung durch England und die USA etwa sind inzwischen vielfach nachgewiesen, stehen jedoch in keinem Geschichtsbuch. Doch nicht nur in politischen Fragen wird verzerrt und gelogen. Warum wird energetisches Heilen durch den Schmutz gezogen, obwohl lange bekannt ist, welchen Einfluss Gedanken und Gefühle auf körperliche Prozesse haben?


Warum werden Kräuter und Homöopathie aus den medizinischen Protokollen verbannt? Warum wird uns weiter eingeredet, dass wir getrennte Teilchen im Raum sind, deren Leben keinen weiteren Sinn hat? Dass unsere Welt nur aus Materie besteht? Dass das Leben ein bloßer Überlebenskampf ist? Dass der Stärkere gewinnt? Dass das Göttliche, das Höchste, Wahrste und Schönste, tot ist?


Wer Antwort auf diese Fragen sucht, der setzt sich der Gefahr aus, sein sorgfältig aufgestapeltes Kartenhaus in sich zusammenfallen zu sehen. Er riskiert, dass die Werte, an die er sein Leben lang geglaubt hat, sich in Luft auflösen. Er wird mit dem ungeheuerlichen Schmerz konfrontiert, dass seine alten Glaubensvorstellungen und Überzeugungen sich als Illusionen enttarnen. Kein Wunder, dass sich nur wenige darauf einlassen. Am schwersten fällt es vielleicht jenen, die ihr Leben auf ihre Intelligenz und ihren Verstand gebaut haben. Die in langen Ausbildungen Formatierten, die Klugen, die Gebildeten, die Studierten, die ihre Gefühle und den Zugang zum gesunden Menschenverstand beiseitegeschoben haben. Denn vor allem ihnen ist nicht bewusst, dass auch sie manipulierbar sind.

 

Tell a vision

In diese Situation hinein kommt Corona. Mehr als in jeder anderen Situation, die wir bisher erlebt haben, scheiden sich hier die Geister. Während für die einen die Lügen und Auswirkungen eines verbrecherischen Systems immer offensichtlicher werden, verschanzen sich die anderen hinter ihren alten Gewissheiten und werden so zu Antreibern einer Macht, die den Menschen zum Objekt degradiert und zu Mitläufern eines Regimes, das den Planeten in die totale Zerstörung treibt. Doch jeder einzelne von uns hat jetzt die Möglichkeit, aus dem amerikanischen Traum, in dem sich der größte Teil der Welt mehr oder weniger verfangen hat, aufzuwachen.

Wir können die Serien ausschalten, die uns vorgaukeln, englische oder amerikanische Geheimdienste stehen auf der Seite der „Guten“. Wir können erkennen, dass Hollywoods Filmindustrie ein gigantisches blinkendes Schutzschild zur Tarnung menschenverachtender Geschäfte ist und dass diejenigen, die man an der Spitze Weltruhm erlangen lässt, zumeist nichts weiter als Marionetten sind. Oder woran meinen wir liegt es, dass Prominente so wenig Kritik üben? Vor allem aber können wir aufhören, weiter die Matrix der Zerstörung zu nähren, und eine neue Vision entwickeln.

Der französische Physiker Philippe Guillemant stellt die interessante These auf, dass unsere Zukunft längst realisiert ist, sich jedoch je nach der Energie unserer Gedanken und unseres Verhaltens ändern kann. Es werden uns sozusagen aus der Zukunft Informationen — Ereignisse, „Zufälle“ — geschickt, die eine Brücke zwischen Gegenwart und Zukunft sind. Guillemant sieht in der aktuellen Corona-Geschichte vier Möglichkeiten:

Die vierte Möglichkeit ist mir nicht nur die Liebste. Sie entspricht auch genau dem, was ich bei meiner Krebserkrankung in meinem eigenen Körper erfahren habe: Das Symptom ist die Botschaft eines lebendigen Organismus, dass etwas Grundsätzliches nicht stimmt. Covid-19 also als Botschafter aus der Zukunft, um uns dazu zu bringen, uns zu verändern. Ich kann die These Guillemants nicht nachprüfen, doch ich weiß, dass Viren Veränderungskünstler sind. Sie sind einfach nicht zu fassen, weil sie sich eben ständig wandeln. Das lässt nicht nur daran zweifeln, ob überhaupt ein halbwegs wirksamer Impfstoff entwickelt werden kann. Die Anpassungsfähigkeit und Wandelbarkeit der Viren und ihre ursprüngliche Wortbedeutung (der Mann, die Kraft) laden dazu ein, sich auch auf symbolischer Ebene für die kleinen Quälgeister zu interessieren.
Da wissenschaftlich inzwischen hinlänglich bewiesen ist, dass alles Lebendige in einem energetischen Netzwerk miteinander verbunden ist, glaube ich nicht an Zufälle. Was geschieht, fällt nicht irgendwie vom Himmel, sondern hat Bedeutung.


Da außerdem klar ist, dass das Leben nicht dazu da ist, uns eins auszuwischen, denn sonst wären wir gar nicht hier, versuche ich, die Information zu entschlüsseln. Höre ich nun ganz genau hin, dann nehme ich wahr, dass dieses Virus nicht gekommen ist, um uns für unser vergangenes Verhalten zu bestrafen. Die vielen Geschichten von Buße und Hölle können wir getrost dorthin zurückschicken, woher sie gekommen sind: in den Vatikan. Sollen die sich dort mit ihren eigenen Teufeln und Dämonen auseinandersetzen. Nein, hier geht es um etwas anderes: darum, uns davor zu bewahren, gegen die Wand zu rennen.


Transhumanismus und totale Kontrolle über das Lebendige war gestern. Heute nehmen wir uns unsere Souveränität zurück und schaffen kraft der Energie unseres Denkens, Sprechens und Handelns etwas Neues. Vir der Virus zeigt uns, dass es an der Zeit ist, uns an die Krone zu erinnern, die wir tragen, an das Höchste in uns, und dass uns die Kraft innewohnt, uns in diesem Sinne in Bewegung zu setzen. Wir nehmen erneut Kontakt zu dem auf, was man uns so lange ausgeredet hat: unsere Seele. Von ihr geleitet, erträumen wir uns eine bessere Zukunft, frei von Hass und Angst. Resilienz, Autonomie und Solidarität sind die Schlüsselwörter, die uns Guillemant hierfür liefert.

 


Der Wahrheit aus dem Brunnen helfen


Wenn ich das nun vor jenen ausspreche, die politisch noch schlafen, dann höre ich es grummeln und raunen. Immer wieder bläst mir ein scharfer Wind entgegen. Nun sage ich mir, dass der andere nicht so heftig reagieren würde, wenn es ihm in seiner eigenen Haltung ganz geheuer wäre. Wir empören uns ja vor allem dann ganz besonders, wenn unser Gegenüber ins Schwarze getroffen hat und wir das nur nicht wahrhaben wollen. Da fletscht der Schweinehund mit den Zähnen, springt ganz aufgeregt hin und her, bellt und knurrt gewaltig. Er spürt ja ganz genau, dass er nicht das tut, was ethisch geboten und sinnvoll ist. So macht mir die wütende Haltung jener, die mich für eine gefährliche Spinnerin oder Verschwörungstheoretikerin halten, vor allem eines: Hoffnung, dass wir wirklich gerade dabei sind, aufzuwachen.


Wir sind alle aufgerufen, unseren inneren Schweinehund zu überwinden und der Wahrheit ins Auge zu sehen. Auf dem Gemälde von Jean-Léon Gérôme sieht sie triefend und zerzaust aus, entsetzt darüber, was man ihr angetan hat. Mit einem Bein schon über den Brunnenrand, ist ihr Blick auf den Betrachter gerichtet. Nun liegt es an ihm — an uns, ob wir sie in den Brunnen zurückschicken oder ihr die Hand reichen und heraushelfen. Wir können ihr ein Handtuch geben und sie sich abtrocknen lassen. Zusammen sitzen wir am Rande des Brunnens und hören zu, was die Wahrheit erzählt.


Mitnehmen und für uns beanspruchen können wir sie nicht. Sie muss sich ja auf den Weg machen, ihr Gewand von der Lüge zurückfordern. Doch wir können die Erinnerung an die Begegnung tief in unser Herz pflanzen. Wir wissen jetzt, dass es sie gibt! Die Wahrheit gehört uns nicht. Sie ist für alle da. Wir können nur den Teil von ihr wahrnehmen, der mit uns selbst in Verbindung steht: mit unserer ganz eigenen Sicht auf die Dinge, mit unserem Standpunkt, mit unserem Lebenshintergrund, mit unseren Sinnen, Gedanken und Gefühlen.


Unsere ganz individuelle Wahrheit müssen wir nicht jedem Vorbeilaufenden anpreisen wie umherziehende Händler. Erfreuen wir uns erst einmal selbst an ihr. Lassen wir unseren Kelch volllaufen mit dem, was sie uns zu sagen hat.
Teilen wir den Inhalt unseres Gefäßes noch nicht, sobald sich nur drei Tropfen in ihm befinden. Lassen wir den Gral überlaufen und seinen Inhalt sich von ganz alleine verbreiten. Nichts wird diesen Prozess, wenn er einmal in Gang gesetzt wurde, aufhalten können. So wie das Licht keine Dunkelheit braucht, um zu existieren, so braucht auch die Wahrheit die Lüge nicht. So oder so: Sie kommt immer ans Licht.

 

Sind nicht wir, die Menschen, die tatsächlichen "Viren"?

Die Zeit ist geprägt vom Corona-Virus und der Angst, sich damit zu infizieren, zu erkranken und möglicherweise zu sterben. Das Virus, so können wir es jeden Tag in den Mainstream-Medien erfahren, ist der todbringende Feind, der mit allen Mitteln bekämpft werden muss, der rechtfertigt, dass Grundrechte außer Kraft gesetzt werden und Menschen, die sich um eine objektiv-wissenschaftliche Aufklärung bemühen, als Verschwörungstheoretiker abgestempelt werden.

Die Angst vor einer Krankheit "lähmt" den Menschen, sie verhindert eine profunde Auseinandersetzung mit dem Virus, den Mitteilungen und Bildern aus den Medien und schwächt den Menschen somit nicht nur in seiner gesunden Urteilsbildung, einem natürlichen Zugehen auf andere Menschen, sondern auch in seinem Immunsystem. Die Angst wird zu einem "Einfallstor" für das Virus.

In meiner eigenen Auseinandersetzung mit Corona ist die Frage aufgetaucht, ob denn wirklich das Virus der Feind des Menschen ist, oder ob es nicht vielmehr der Mensch selber ist? Zugegeben, der Gedanke mutete erst einmal grotesk an, doch gleichzeitig ließ er mich nicht mehr los.

Die gesundheitlichen und materiellen Aspekte dieser so genannten Corona-Krise sind bereits hier bei Rubikon und auch in anderen Medien vielfach diskutiert worden. Ich möchte an dieser Stelle einen Blick auf spirituelle Gesichtspunkte werfen – ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Nach esoterischer Sicht liegt ein Entwicklungsimpuls in jeder Krankheit (ebenso wie in jedem anderen Konflikt). Der Einzelne wird darüber aufgefordert, sich intensiver mit der Krankheit/dem Konflikt, seinen Lebensumständen, seinen Werten und Zielen auseinander zu setzen, höhere Ziele oder Ideale zu formulieren und in die praktische Umsetzung zu bringen. Diese sollten nicht nur dazu beitragen seine eigene Lebensqualität zu verbessern, sondern auch die der Mitmenschen. Diese Krise beinhaltet die Chance, die Situation anzuschauen – konkret und ohne zu polarisieren –  um zu einer eigenen Urteilsbildung zu kommen, also ohne Übernahme von fremden Meinungen. Eine solche Auseinandersetzung stärkt das Immunsystem.

"Die wirkliche Art gegen Corona anzutreten ist, den Suggestionen mit klarem, logischem Verstand ins Auge zu blicken." (Heinz Grill)1

Doch nun zu einem weiteren Aspekt, den ich oben kurz erwähnt habe: dem Umgang mit den Mitmenschen, der, zugegeben, im Moment durch die Abstandsregelung erschwert ist. Doch meine Gedanken beziehen sich auch auf den Umgang miteinander vor Corona: Inwieweit interessiert uns der Andere überhaupt noch? Legen wir Wert auf eine gehobene Beziehungs- und Umgangskultur zu unserem Umfeld und unserer Umwelt oder ist uns das nicht schon längst gleichgültig geworden im täglichen Kampf um die eigene Besitzstandswahrung? Ist es nicht dieser fortschreitende Egoismus und Materialismus, der uns wie Viren befallen hat? Wie vielen Lügen, Betrügereien, Manipulationen und Suggestionen sind wir im Alltag ausgesetzt oder evtl. sogar an deren unreflektierten Verbreitung beteiligt? Können wir dieses überhaupt noch erkennen oder sind wir zu sehr mit uns selbst, unserer Angst, unseren vermeintlichen Sicherheitsvorkehrungen beschäftigt, dass wir den Blick nicht mehr über die Atemschutzmaske hinaus lenken können? Entsteht das Virus nicht vielmehr durch Menschen, die sich anti-moralisch verhalten?

Die innere Haltung des Menschen, so, wie er mit sich selbst und seinen Mitmenschen umgeht, ist meistens auch ein Ausdruck dafür, wie er die Tiere behandelt, wie er mit der Natur und der gesamten Schöpfung umgeht. Dabei muss ich auch an eine Aussage von Rudolf Steiner denken. Danach sind Viren Wesenheiten, die aufgrund des Leides, das den Tieren vom Menschen zugefügt wurde, wieder zum Menschen zurückkehren in Form von parasitären Krankheitserregern (z. B. Viren) um einen Ausgleich zu schaffen. (Vortrag vom 17.4.1912 in Stockholm von Rudolf Steiner, GA 143, S 140 f.)2

Wir leben in einer Welt, die sich permanentes Wachstum zum Ziel gesetzt hat. Dieses Wachstum verschlingt immer mehr Ressourcen und breitet sich wie ein Virus weiter aus – ungeachtet des Schadens, den es dabei anrichtet. Wenn es in der Bibel heißt "Macht euch die Erde untertan", so ist damit nach meinem Verständnis nicht gemeint, sie aller Ressourcen zu berauben, sie zu vernichten, sondern vielmehr, sie zu überwinden. Darunter verstehe ich, den Materialismus zu überwinden. Zu erkennen, dass wir geistige Wesen sind, aus der geistigen Welt kommen und auch wieder in diese zurückkehren. Und dass wir eine Verantwortung haben für den Fortbestand der Erde und gegenüber allen Lebewesen. Das größte Geschenk, das uns der Schöpfer gemacht hat, ist unser freier Wille – diesen können wir für gute Taten oder für schlechte einsetzen. Wir tragen auf jeden Fall die Verantwortung – für das, was wir tun, und auch für das, was wir unterlassen.

Der Mensch ist das einzige Lebewesen, das ein Ich-Selbst besitzt, ein eigenes Zentrum in der Seele, aus dem heraus er wachsende Beziehungen, Verantwortungen und Leistungen erbringen kann (nach einem Zitat von Heinz Grill)3. Aufgrund dieser Ich-Kraft kann der Mensch jederzeit sein Denken, sein Fühlen und sein Handeln prüfen und entsprechend seinen Zielen – in Verbindung mit seinen Werten und Idealen – verändern.

Sagen wir diesem Virus in uns selbst den "Kampf" an, indem wir die unmoralischen Aspekte erkennen, diese durch ein neues Verhalten veredeln – z. B. in Werte wie Verantwortung, Achtsamkeit, Mitgefühl, Ehrfurcht gegenüber der Erde und allen Lebewesen. Gestehen wir allen Lebewesen die jeweils eigene Würde zu und behandeln sie als gleichberechtigte Mitbewohner dieses Planeten. Damit können wir einen wertvollen, aufbauenden Beitrag für die Welt leisten und dem Virus in uns den Nährboden entziehen.

"Sei die Veränderung, die du in der Welt sehen willst." (Mahatma Gandhi)4

Verfasst von Ortrud Decker, 14.04.2020

Quellen:
1 + 3   Heinz Grill, geboren 1960 in Soyen, ist Geistforscher, Spiritueller Lehrer, Begründer des Neuen Yogawillen, Autor zahlreicher Bücher, Heilpraktiker, Alpinist, Website: https://heinz-grill.de 

2    Vortrag vom 17.4.1912 in Stockholm von Rudolf Steiner, GA 143, S 140 f.
Rudolf Steiner lebte von 1861-1925, er ist Begründer der Anthroposophie. Diese versteht sich als Weg zur Erforschung und wissenschaftlichen Darstellung einer geistigen Welt, die die Sinneswelt durchdringt und dieser zu Grunde liegt, aber den Sinnen und dem auf diese gestützten Denken nicht zugänglich ist.

4     "Mahatma" Mohandas Karamchand Gandhi, lebte von 1869-1948, war Rechtsanwalt, Publizist und Initiator der gewaltlosen Befreiung Indiens von der Kolonialherrschaft der Engländer.

 



Das Immunsystem in Zusammenhang mit Eigenverantwortung und Selbstbestimmung

In Bezug auf das Immunsystem und nicht bezogen auf eine Bewertung, welche Vorgehensweise richtig oder falsch ist - die deutsche oder die schwedische - können wir uns die Fragen stellen: Wie geht der Schwede und wie geht der Deutsche aus der Corona-Krise heraus? Was stärkt und was schwächt das Immunsystem wirklich?

„Die Verantwortung über den Umgang mit Infektionskrankheiten dürfte nicht allein eine Behörde und eine staatliche Observanz übernehmen, sie müsste heute von jedem einzelnen erwachsenen Menschen selbst entwickelt werden.“ (Heinz Grill)1

Was stärkt die Gesundheit und das Immunsystem?
Bewegung, Licht und Sonne, ausgewogene Ernährung und Kontakte sind sehr förderlich für die Gesundheit. Begegnungen und das Pflegen von Beziehungen fördern den Menschen in seiner seelisch-geistigen Aktivität. Eine klare und logische Gedankenbildung stärken den Menschen in seiner Eigenwahrnehmung und er kann ohne Probleme selbstständig und unabhängig Entscheidungen treffen und dabei eigenverantwortlich handeln. Es entsteht ein gesundes Leib-Seele-Verhältnis, so dass das Immunsystem recht gut arbeiten kann. Infektionen,  die an den Menschen im Laufe seines Lebens herantreten, sind Herausforderungen für das Immunsystem, das selbst wiederum daran wachsen kann.


Was schwächt die Gesundheit und das Immunsystem?
 Geschwächt werden die Gesundheit und das Immunsystem des Menschen durch  die Gegenbilder zu der Beschreibung des oben genannten Ideals. Angstbeladene Gefühle und Gedanken führen dazu, dass der Mensch nicht mehr „Herr der Lage“ ist. Ängste sind verbunden mit Kontrollverlust und lösen unterschiedliche Reaktionen aus. Viele Menschen versuchen den verlorenen Halt zu ersetzen, indem sie sich von anderen Menschen führen lassen, die den Eindruck erwecken, sie hätten die Übersicht. Andere wiederum reagieren rebellisch und mit Widerstand, um die verlorene Führungskraft wieder zu gewinnen und berauben sich dabei ihrer physischen und psychischen Kräfte.

Gibt es dazu einen alternativen Umgang?
Dann gibt es noch Menschen, die bemüht sind um eine klare und objektive Sichtweise zu den Dingen, so dass die Sinnesorgane sich in eine freie Ebene erheben können und das Bewusstsein sich aufrichten kann für logische und wertungsfreie Wahrnehmungen. Ängste werden dabei weichen können, das Gedanken- und Gefühlsleben wird freier und das Selbstgefühl sowie das Gefühl für Andere können wachsen. Sogar physisch kann dieser Prozess beobachtet werden anhand der Aufrichtekraft der Wirbelsäule. Die Wirbelsäule mit ihrem inne liegenden Nervensystem ist der physische Ausdruck für das Bewusstsein.

Heinz Grill, Geistforscher, Heilpraktiker, spiritueller Lehrer und Autor von zahlreichen Büchern hat viele Berichte zum aktuellen Thema hierzu veröffentlicht

Warum arbeiten Regierungen, nicht nur Deutschland, mit Ängsten in Verbindung mit Medien als Showbühne?

Was macht Schweden?

In Schweden überwiegt in der „Corona-Krise“ die Freiwilligkeit. Cafés, Fitnessstudios, Büros, Bars, einige Kinos, Kindergärten und Schulen bis einschließlich 9. Klasse bleiben offen. Bis max.50 Menschen dürfen zusammenkommen. Die Regierung vertraut den Bürgern und glaubt an deren Urteilsvermögen im Umgang mit dem Virus und den Hygieneregeln, zumal es sich ja nicht um eine Schmierinfektion handelt. Ebenso steht die Regierung intensiv im Austausch mit Experten und fachkundigen Virologen. Die Regierung, die Ärzte und die Bürger sind alle innerhalb ihrer Fachkunde angesprochen und auch tätig. Die Regierung behält sich jedoch vor, dass bei einer Verschlechterung der Lage sie weitere Maßnahmen einleitet.

Die Maßnahmen in Altersheimen entscheiden die jeweiligen Professionen. Behördenchef Johan Carlson trägt die Hauptverantwortung in Schweden. Zitat: „Wenn die Leute sagen, wir in Schweden machen ein Experiment mit unserem Sonderweg, würde ich antworten, dass es ein äußerst kniffliges Experiment ist, die gesamte Bevölkerung vier bis fünf Monate einzusperren“. Der Bürger in Schweden fühlt sich wahrgenommen, ernstgenommen und vor allem fühlt er sich verantwortlich. Das sind gute Voraussetzungen für ein starkes Immunsystem und ein zufriedenes Gefühl. Jeder kann nachvollziehen, dass eine bewusste eigene Entscheidung mit einer Aufrichtekraft und einem stärkenden Gefühl verbunden ist.

Was macht Deutschland?
Deutschland befand sich am 17.03.20 kurz vor dem Lockdown. Sämtliche Geschäfte, Einrichtungen und Schulen mussten in den darauffolgenden Tagen schließen und die Menschen waren herausgefordert, sich ein Bild zu machen über die beschlossenen Maßnahmen, die in Windeseile in die Umsetzung kamen. Die Anschauungsbildung war gar nicht so einfach, weil der Informationsfluss in den Medien recht einseitig war. Die Berichterstattung war und ist recht suggestiv gestaltet mit Aussagen wie beispielsweise „Soziale Kontakte können tödlich sein“ oder „Bleib Zuhause“ und „Schützen Sie die älteren Menschen“. Es wird mit der Urangst des Menschen, die Angst vor dem Erstickungstod, bewusst gearbeitet. Dies ist auch schriftlich dokumentiert in einem internen Schreiben für Abgeordnete, welches versehentlich an die Öffentlichkeit geriet.2

Wie begründen das die Regierenden
Bundeskanzlerin Angela Merkel zog häufig den Vergleich zum 2. Weltkrieg heran. Ich frage mich: Welche Vorstellungen sind bei den Menschen mit dem 2. Weltkrieg verbunden? Was war wirklich das Anliegen von Frau Merkel mit diesem Vergleich? Auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier formulierte „Wir sind im Krieg“. Frau Merkel beschreibt selbst, dass sie einem Leitsatz folgt, der besagt „Zu einer offenen Demokratie gehört, dass wir die politischen Entscheidungen auch transparent machen, erläutern und unser Handeln möglichst gut begründen und kommunizieren, damit es nachvollziehbar wird“.

Wer erhebt Anspruch auf Wahrheit?
Ich frage mich, auf die Aussage von Frau Merkel bezogen, welche Stellung der Bürger folglich einnehmen muss? So gesehen hat der Bürger kein Mitspracherecht und er wird auch nicht gefragt, sondern hat Entscheidungen und Gesetze zu akzeptieren und die Regierung tut alles, um den Bürger von der „Richtigkeit“ zu überzeugen. Am 23 April 2020 gab Frau Merkel bekannt, wie die weiteren Maßnahmen aussehen sollen. Sie betonte dabei „Niemand hört es gerne, aber es ist die Wahrheit: Wir leben nicht in der Endphase der Pandemie, sondern an ihrem Anfang“. Ich halte es für außerordentlich wagemutig hier einen Wahrheitsanspruch zu erheben, zumal es sich um eine Vermutung und Einschätzung handelt. Es sei denn, sie weiß mehr. Frau Merkel beschreibt auch, dass ihr die „demokratische Zumutung“ bewusst ist, wir uns aber auf „sehr dünnem Eis bewegen“.
In Deutschland konnte man Friedrich Merz, CDU-Politiker, mit folgender Aussage bei RTL hören (07.04.2020)  „In der Krise muss die Bevölkerung hinter der Regierung stehen“…..ich möchte diesen Satz weiterführen „…und die Regierung sollte hinter der Bevölkerung stehen und sie im Gesamten geistbegabt wahrnehmen und die Grundrechte schützen“.

Hinsichtlich der Gegenüberstellung der beiden Länder halte ich es für wertvoll, die Sendung von Markus Lanz 22. April 2020 hier herein zu führen und die  Darstellungen der anderen Medien ebenfalls.3 

Die Sendung von Markus Lanz am 22. April 2020 eignet sich sehr gut für eine Anschauungsbildung und für das Erringen eines eigenen Standpunktes. Verschiedene Medienberichte zur Sendung gaben mir ein Bild, wie „skrupellos“ Schweden sei und dass während der Sendung eine Schockstarre entstand durch die Äußerung eines Arztes in Schweden. Ich wunderte mich und schaute mir die Sendung an. Wahrnehmen konnte ich aber ganz andere Dinge, die außerordentlich spannend und interessant sind.

Der zugeschaltete Arzt aus Schweden heißt Herr Schimke, ein deutscher Allgemeinarzt, und lebt seit 14 Jahren in Schweden. Er verfolgt nach eigener Aussage intensiv die deutsche Medienberichterstattung zum Thema Corona und die Ausführungen des Virologen Prof. Drosten. Er selbst hätte eine „Schweineangst“ in Schweden, bezogen auf die Vorgehensweise vor Ort. Die geschilderte „Schockstarre“ während der Sendung kam wohl zustande, als der deutsche Arzt mitteilte, dass die über 80 Jährigen aussortiert und nicht alle beatmet würden in Schweden, soweit er wisse.


Urangst vor dem Tod
Ob dies so ist, kann ich nicht sagen, dazu fehlen mir die Informationen und seriöse Berichte von schwedischen Ärzten. Dennoch kamen mir die Fragestellungen in den Sinn „Ist es nicht die Urangst vor dem Tod, die den Menschen umklammert und bindet und den klaren Blick verstellt? Was ist in der Gesellschaft wichtiger, das Leben um jeden Preis oder die Qualität des Lebens?


War die Pandemie in Deutschland berechtigt?

Ein weiterer Gast bei Herrn Lanz war Professor Gérard Krause, Koordinator Epidemiologie für Infektionsforschung. Herr Krause hat die Graphik des RKI mit der Verlaufskurve der Corona-Infektionswerte wie folgt beschrieben. Laut der Graphik war der Höchststand am 09. März 2020 erreicht und durch die eigenständige und verantwortungsvolle Reaktion der Bürger ging die Infektionszahl stark zurück und hatte bereits am 16. März einen Stand, der bis jetzt so anhält. Der Lockdown war einige Tage später. Herr Lanz fasste zusammen und gab zu bedenken, dass der Lockdown ja dann unnötig war oder eben keine Veränderungen einbrachte. Herr Krause hat sich bemüht eine Erklärung abzugeben und Herr Lanz verhielt sich so, dass Herr Krause eine Aufrichtekraft bewahren konnte.


Wer hat nach der Krise das stabilere Immunsystem?
Frau Merkel hat die Befürchtung, dass eine erneute Infektionswelle auf die Menschen zukommt. Ich denke, das ist ein ganz normaler Verlauf, dass der Mensch immer mit Infektionen zu tun hat und mit einer Überwindung dieser sich Antikörper bilden, die den Menschen stärker machen. Je besser das Immunsystem, umso harmloser wird der Verlauf einer Krankheit.
Ich glaube die schwedischen Bürger haben eine gute Grundsubstanz mit der sie in die Zukunft gehen. Die Zwangsimpfung wird voraussichtlich kein Thema sein.


In Deutschland regiert die Angst
Es ist offensichtlich, dass die Regierung in Deutschland mit der Angst des Bürgers arbeitet. Aber warum? Ausgerechnet jetzt, wo doch der Mensch ein starkes Immunsystem und eine kräftige Lunge braucht? Je freier die Durchatmung, umso optimaler werden die Organe, das Nervensystem und der gesamte Stoffwechselvorgang versorgt.  

Ängste können weichen mit geeigneten Fragestellungen
Nun meine Fragen: Wären die erfolgten Maßnahmen und die Verletzungen der Grundrechte des Menschen möglich gewesen, wenn keine Panik sich breit gemacht hätte? Hätte Gesundheitsminister Jens Spahn im Bundestag auf so schnelle und geheime Weise das neue Infektionsschutzgesetz vom  27.03.2020, das ihn auch berechtigt, Zwangsimpfungen vorzunehmen, verabschieden können? Warum stören sich so viele Menschen nicht daran, dass die innere Freiheit, die Freiheit des eigenständigen Denkens, restlos zerstört wird? Warum gehen viele Menschen lieber in den Rückzug, wenn es darum geht, den eigenen Standpunkt zu vertreten?

Liegt es daran, dass keine innere Stärke, Kraft und Selbstgefühl vorhanden sind und damit die Verantwortungskraft fehlt, die dann natürlich nötig wird? Warum wird dem Bürger nicht zugetraut, selbstständig und verantwortungsbewusst das soziale Leben gestalten zu können? Liegt es daran, dass die Regierung von einem Menschenbild ausgeht, welches ein eigenständiges und freies Denken nicht vorsieht und ein solches Denken dem Menschen abgewöhnt wird durch Kontrollaufgaben in der Digitalen Welt? Und im weiteren Verlauf ein neues „Menschenmodell“  regelrecht „angezüchtet“ wird? Dazu sind die moralisierenden Suggestionen bestens geeignet und wer doch Zweifel spürt und seine eigenen inneren Kämpfe wahrnimmt, der wird erleben, wie dadurch sein Immun- und Nervensystem leidet. Es sei denn, er kann sich Aufrichten und den Suggestionen mit klarem, logischem Verstand ins Auge blicken.

Heinz Grill hat auf seiner Webseite eine Vielzahl an Artikeln veröffentlicht zum Thema „Suggestionen, der Umgang mit diesen und ihre Wirkung auf das Immunsystem.“

Es liegt jetzt an der Haltung der Menschen, am einzelnen Bürger, wie er und das gesamte Volk aus dieser Krise hervor gehen können.
Jeder Einzelne ist herausgefordert Standpunkt zu beziehen, damit das Immunsystem nicht vollständig „gegen die Wand gefahren“ wird. Noch haben WIR es in der Hand, eine erneute Infektionswelle  abzuschwächen.

Ilona Kramhöller Anmerkungen:


1 Heinz Grill: www.heinz-grill.de Beiträge zu einem Neuen Yogawillen. Ein individueller Yogaweg zur Ausgestaltung der Soziabilität. Heinz Grill, Geistforscher, Heilpraktiker, Alpinist, Spiritueller Lehrer, Begründer des Neuen Yogawillen und Autor zahlreicher Bücher, hat auf seiner Homepage umfangreiche Artikel dazu veröffentlicht.
2 Es wurde alles geplant bis ins Detail.
► Strategiepapier:
https://www.abgeordnetenwatch.de/blog/informationsfreiheit/das-interne-strategiepapier-des-innenministeriums-zur-corona-pandemie
3   https://www.zdf.de/gesellschaft/markus-lanz/markus-lanz-vom-22-april-2020-100.html Zu Gast: Politiker Michael Müller, Virologe Prof. Gérard Krause, Gastronomin Angela Inselkammer und Mediziner Dr. Thomas Schimke







Die Haltung des Menschen ist jetzt gefragt


Verfasst von Ilona Kramhöller

Wenn alle moralisierenden Urteile überwunden werden, kann sich das Bewusstsein automatisch freier vom Leibe bewegen.“ 1

Es liegt jetzt an der Haltung des Menschen, am einzelnen Bürger, wie er und das gesamte Volk aus dieser Krise hervor gehen. Von den einen wird die Krise als die „Corona-Krise“ bezeichnet und von anderen als die „Krise der Freiheit“. Wie dem auch sei, deutlich wird, dass die kommende Zeit eine absolut andere sein wird. Für viele Menschen ist es mit Sicherheit spürbar, dass ein Spannungsfeld sich ausdehnt unter der Bevölkerung.
Das moralisierende Wesen findet immer Raum in der polarisierenden Ebene. Das klare logische Denken, ein bewertungsfreies Denken, welches auch frei von Antipathien und Sympathien ist, schafft keinen Raum für moralisierende Gedanken. Im Gegenteil, es entsteht Raum für Entwicklung.

Zunächst müssen Voraussetzungen geschaffen werden, damit moralisierende Urteile überwunden werden können.
Sobald moralisierende Bewertungen wie beispielsweise „gut und schlecht“ oder „richtig und falsch“ weichen können, wird das Beobachten und Denken freier. Welche Grundlagen sind notwendig oder müssen geschaffen werden für diesen Prozess des klaren Erfassens der Umstände und Eröffnung eines Weitblickes für die Zukunft? Ich denke, dass nun die Zeit gekommen ist für die Entwicklung einer neuen Beziehungsebene und sogar einer neuen Beziehungskultur. Entscheidend ist auch die Vorstellung dazu, dass dieser Prozess nicht von alleine geschieht sondern gewollt werden muss von den einzelnen Menschen. Sowohl im zwischenmenschlichen Bereich als auch im Erforschen von Umständen, Gegebenheiten, Umwelt und Themen der Welt.

Welcher Gedanke liegt der Beziehungsebene zugrunde?
Welcher Gedanke kann gewählt werden für den Aufbau einer neuen Beziehungskultur? Von was gehen wir aus? Je nachdem welcher Inhalt und Gedanke uns antreibt, von welchem Menschenbild wir ausgehen, entsprechend wird das Ergebnis sein. Gehen wir davon aus, dass der Körper und die materiellen Erscheinungen das höchste Gut des Menschen sind und das Bewusstsein ein Produkt aus der Gehirnleistung und Intellekt darstellt, dann wird die zukünftige Digitalisierung, die sich mit Sicherheit noch weiter ausdehnen wird, eine andere Bedeutung einnehmen als bei einem Menschenbild, das eine Dreigliederung aufweist. Ein Menschenbild, bei dem der Mensch in seinem seelisch-geistigen schöpferischen Potential erkannt wird und der Körper eine individuelle Ausdrucksform im Irdischen widerspiegelt.

Die Gegenseitige Förderung im Miteinander.
Von dem zuletzt genannten Menschenbild ausgehend wird das zwischenmenschliche Kommunizieren und Arbeiten ein gegenseitiges Fördern bedeuten um der Entwicklung Willen. Ein „Sich-Gegenseitiges-Fördern“ bildet eine andere Grundlage in der Beziehungsebene als ein „Überzeugen-Wollen“. Dem Einzelnen die Freiheit lassen, in welchem Tempo und Intensität er sich auf die Dinge zubewegt ist ein weiterer Anspruch für alle Menschen. Das ist eine große Herausforderung und aus eigener Erfahrung weiß ich, dass „ein gut gemeinter Rat nicht immer gut gelungen ist“. Solch ein Rat kann oft auch die Atmosphäre beengen und führt dann eher dazu, dass die Person sich zurückzieht anstatt sich dem Thema zu öffnen. Aus dieser Erfahrung heraus ist es günstig, wenn im Beziehungsfeld Interesse lebt. Ein Interesse für den Anderen mit seinen Motiven und Gedanken, aber auch das Interesse Neues zu schaffen.

Ohne das moralisierende Urteil wird der „Weg“ ersichtlich, der den Menschen zur Freiheit und Entwicklung erhebt, oder der ihn in die Abhängigkeit, Unfreiheit und Rückbindung an das Vergängliche führt. Für die Zukunft wäre es erstrebenswert, wenn der Einzelne sich prüfend verhält und in die Anschauung nimmt, welche Maßnahmen und Aktionen wirklich förderlich für den Menschen sind und welche Maßnahmen den Materialismus und die Abhängigkeiten stärken. In wie weit ist beispielsweise die Digitalisierung mit ihren Möglichkeiten und Anwendungsgebieten vertretbar für den Menschen und ab wann wirkt sie zerstörend auf den Menschen? Spätestens jetzt ist für die Anschauung offensichtlich, dass für die Antwort das Motiv und das Menschenbild auschlaggebend sind in der Betrachtung. Mit dem Bemühen um eine freie Urteilsbildung hat der Einzelne die Möglichkeit eine freiere Standposition einzunehmen und er nähert sich dem Kern der Sache und dem wirklichen Inhalt.

Die Überwindung der Moralisierung.
Diese liegt meines Erachtens in der Auflösung des Wahrheitsanspruches. Wirkliche Gesetzmäßigkeiten, Logik, seelische-geistige Gesetze, die kosmische Logik zu der auch die Mathematik zählt, werden über Grenzen hinaus Bestand haben und in verschiedenen Bereichen zu finden sein. Daraus entstehen Bezüge und Zusammenhänge, die der Mensch selbst herstellen kann, sofern er diese eigenständig suchen will. Wird eine logische Gesetzmäßigkeit selbst erkannt, dann ist dies verbunden mit einer Freude und seelisch-geistigen Entwicklungsschritten. Die Logik wird anwendbar. Was wahr ist wird immer wahr bleiben, während die Lüge auf Dauer kein Bestand hat. Um eine Lüge aufrecht zu erhalten, muss dafür gesorgt werden, dass die Lüge nicht an das Licht kommt und gesehen wird. Sollte die Lüge doch aufgedeckt werden, muss sie schnell wieder zugedeckt werden mit einer weiteren oder noch größeren Lüge und so weiter, bis es schließlich nicht mehr möglich wird. Unter Umständen kann dies sehr lange dauern. Es gibt aber auch Dinge, die weiß man nicht besser und man geht davon aus, dass es die Wahrheit ist. Durch Interesse für andere Menschen, ihre Fähigkeiten und Kenntnisse, ihre Motive und Gedanken zu den Dingen wird der eigene Forschergeist angeregt.

Im Prinzip kann jeder für jeden ein Lehrer sein.                                      
Dieser Prozess bewirkt sehr wahrscheinlich, dass auf natürliche Weise neue Bezüge und Zusammenhänge erkannt werden und vielleicht sogar eine neue „Logik und Wahrheit“ sich offenbart. Mein Kollege hat ein schönes Beispiel dazu formuliert: „So gab es eine Zeit, in der die große Mehrheit der Menschheit glaubte, dass sich die Sonne um die Erde drehe. Dies hat weder die Erde noch die Sonne besonders beeindruckt. Als dann jemand behauptete, die Erde drehe sich um die Sonne, wurde dies von der Mehrheit der Menschheit als Lüge bezeichnet. Heute wissen wir, dass es die Wahrheit ist, denn die Wahrheit hat Bestand. Dies zeigt auch, dass die Wahrheit nicht immer bei der Mehrheit der Menschen zu finden ist. Darum ist das Bemühen um eine freie Urteilsbildung besonders wertvoll, wenn man sich dem wahren Gehalt eines Sachverhaltes annähern will.“2

Wichtig ist zunächst einmal die Wahrnehmung der Fakten und der Gesetzmäßigkeiten.
Bleiben wir zunächst bei dem Beispiel der „Digitalisierung des Lebens“. Es wäre ungünstig zu sagen, die Digitalisierung ist schlecht oder gut. Die Technik an sich ist neutral. Es kommt darauf an, was der Mensch damit macht und mit welchem Motiv er sie entwickelt, einsetzt und bedient. Welche Gedanken liegen dieser Entwicklung zugrunde? Ist die Würde des Menschen ein zentrales Thema, das Beachtung findet oder nicht? Mir scheint, dass gegenwärtig eine Auseinandersetzung mit diesem Thema in Verbindung mit der Entwicklung im Medienbereich unausweichlich ist. Zum einen als Multiplikator von Suggestionen, Träger von Informationen und Wissen, gefiltert oder auch ungefiltert, mit und ohne Zensur, als Hilfsmittel in der Pädagogik und Bildungssystem und als „Kommunikationsnotlösung“  wie sie gerade jetzt praktiziert wird durch die Pandemiemaßnahmen seit Ende März 2020.

Eine wichtige Frage sollten wir uns ganz ehrlich im Stillen denken: Inwieweit haben wir noch eine bewusste Führung in diesem Bereich oder hatten wir diese jemals schon? Seien es die Fitnessarmbänder, Facebook, webbasierte Kommunikationsdienste wie Skype oder Zoom – bei allen wird wissentlich ausgenutzt, dass der Anwender die Nutzungsbedingungen und Verarbeitung seiner Daten nicht voll umfänglich erfassen kann.3 In Zusammenhang mit der angeblichen „Corona-Bekämpfung“ werden die Fitnessarmbänder und Apps genutzt. Der Einzelne sollte unbedingt hinschauen und sich nicht einfach der Massenbewegung anschließen. In einigen Gesprächen in den letzten Tagen zeigten sich Überlegungen, die dahin gehen, dass vielleicht viele Firmenmeetings über Ländergrenzen hinweg mehr online durchgeführt werden sollten, um so einige Flüge eventuell reduzieren zu können. In diesem Zusammenhang sollten aber mehrere Dinge durchdacht werden.

Auffällig ist auch, dass viele Bürger nicht mehr die Kraft haben, in Zusammenhang mit der Digitalisierung das Thema 5G und die Auswirkungen auf die Gesundheit und das Nervensystem des Menschen anzuschauen. Welcher Gedanke und welches Motiv bewirken, dass man diesem Angriff auf die Gesundheit weniger Gewicht beimisst? Diese Frage lass ich bewusst offen. Ich denke es wäre auch sinnvoll einmal darüber nachzudenken, welche Ziele und Motive bilden die Grundlagen für das „Starlink“ Projekt. Anfang Januar 2020 wurden zum dritten Mal 60 Satelliten für dieses Projekt ins All geschossen, die nun wie eine Perlenkette um die Erde ziehen. Insgesamt sind 12 000 Satelliten oder mehr geplant, die später einmal wie ein Netz sich um die Erde verteilen. „Starlink“ ist ein Projekt des US-Unternehmens SpaceX von Tesla-Chef Elon Musk.4

Welche Bedeutung hat der direkte, persönliche Kontakt?
In meiner Tätigkeit als Yoga-und Rehatherapeutin ist der unmittelbare direkte Kontakt zu den Menschen im Sinne eines Rhythmischen Zusammenwirkens, wie dies Heinz Grill beschreibt, Grundlage für die Förderung des Menschen im seelisch-geistigen als auch im physischen Bereich. Ein Mensch, der sich seelisch wahrnimmt, wird spüren, dass diese sich ausdehnen und sich in Bezüge erleben will. Ist das nicht ein Grundbedürfnis im Menschsein? Aus meiner Erfahrung heraus entsteht innerhalb des persönlichen, direkten Aufeinander Zugehens eine spürbare erbauende Substanz im Raum. Das räumliche Empfinden wird unmittelbar erlebt über den Atemprozess und hat eine Auswirkung auf das Befinden.

Bin ich als Therapeut darum bemüht, den Raum weit und frei zu gestalten und sind auch die Teilnehmer bestrebt aktiv die Inhalte im Unterricht gedanklich bewegen zu wollen, dann weicht das konsumierende Prinzip und die Atmosphäre erlebt eine Anhebung und Weite. Wo fühlt der Mensch sich wohler? In einem weiten oder in einem beengten Raum? Ein hoher und weiter Raum, in dem sich 15 Personen befinden kann sich eng anfühlen und ein Raum, der viel kleiner ist und sich ebenfalls 15 Personen sich darin aufhalten, kann sich ganz angenehm und weit anfühlen. Das kann an der Innenarchitektur des Raumes liegen aber vor allem wird die Atmosphäre geformt aus dem Denken und Fühlen der Menschen. Wie wird die Begegnung gestaltet oder eben nicht gestaltet? Gehen die Menschen in Beziehung oder bleiben sie bei sich oder gar in einem konsumierenden Prinzip?

Welche Bedeutung hat der eigene Standpunk, das eigene Zentrum?
Der eigene Standpunkt des Menschen ist sehr bedeutungsvoll und wird die Zukunft prägen, so wie er die Vergangenheit geprägt hat. Der eigene Standpunkt ist kein statischer Ort, sondern ein Zentrum des Menschen, das in sich selbst bewegt und lebendig ist. Wie ist das zu verstehen? Zunächst ist es bedeutsam, welches Menschenbild der Einzelne für sich selbst als Ausgangspunkt erfasst und durchdrungen hat. Welche Bedeutung hat darin die Freiheit und die Würde des Menschen? Beinhaltet das Menschenbild diese hohen Ideale oder erhalten sie weniger Gewicht?

Entsprechend dem Menschenbild, in dem der Einzelne gegründet ist, bewegt sich sein Gedankenleben und er geht mit diesen Gedanken in die Wahrnehmung im Außen. In der Folge hat der Mensch die Aufgabe, die Eindrücke über die Sinnesregionen, Wahrnehmungen, Gedanken aus den Medien und Meinungen zu verarbeiten. Die daraus resultierende Verantwortung liegt allein beim Menschen selbst, jedoch hat er die Freiheit, sie zu übernehmen oder nicht. Diese freiheitliche Entscheidung hat eine Auswirkung auf das Beziehungsleben und auf die seelisch-geistige Entwicklung im gesamten Weltenzusammenhang. Erfolgt die Übernahme einer verantwortlichen Aktivität im Beziehungsleben, dann  geschieht dies aus einer Ich-Aktivität heraus und benötigt eine innere Kraft, die dem Selbstgefühl zugeordnet werden kann. Gleichzeitig ist dieser Prozess verbunden mit Empfindungen zu den anderen Personen oder Themen und zu sich selbst. Es kann eine gesunde Einordung im Weltgeschehen stattfinden.

Weiterhin entsteht in diesem Bezug ein gesundes Leib-Seele-Verhältnis und eine Ausstrahlung nach außen, die spürbar ist mit einer Ruhe und Ordnung. Dieser Ordnungsprozess benötigt ein klares Bewusstsein. Ein Bewusstsein, das als bewusstes Instrument selbst erlebt wird durch die Unabhängigkeit zu den bisherigen Erfahrungen, Eindrücken und eigenen Projektionen. Ein Beispiel kann dies verdeutlichen. Ein Ehepaar hat gemeinsam eine Veranstaltung besucht und beide berichten darüber am nächsten Tag ihren Freunden. Die Erzählungen fallen recht unterschiedlich aus und beide legen die Betonung auf ganz andere Inhalte. Sobald die subjektiven Gefühle und die eigenen Projektionen überwiegen, bleiben oftmals die Motive des Referenten und die Inhalte ungesehen. Gefühle aus subjektiven Wahrnehmungen sind für eine Ordnungsarbeit ungünstig, während Empfindungen aus objektiven Wahrnehmungen eine zentrierende Einordnung fördern.


Ein Zitat von Dr. med. Wolf-Jürgen Maurer, Facharzt für Allgemeinmedizin, Psychosomatische Medizin und Psychotherapie,  lautet „Nicht die Dinge und Fakten des Lebens beunruhigen die Menschen, sondern ihre private Meinungen über die Dinge und Fakten[…]Jedes Gefühl basiert auf einem Gedanken. Jedes unangenehme Gefühl auf einem angstbasierten, negativen Gedanken[….]So verwickelt uns unser Verstand permanent in eine Problemsituation und erzeugt kraftraubende Konflikte.“ Diese Aussagen halte ich für treffend, obgleich Herr Dr. med. Maurer von einem anderen Grundgedanken als ich ausgeht. Viele unangenehme Gefühle, die das Denken beeinflussen, resultieren aus Suggestionen, die im Unbewussten arbeiten, so lange sie ungesehen bleiben.
Wie kann aber nun das Bewusstsein geschult werden und als wirkliches Instrument im Beziehungsleben eingesetzt werden? 

Die Gliederung von Denken, Fühlen und Wollen fördert die empathische Beziehungsfähigkeit bis zu einem kraftvollen klaren Bewusstsein.
Das freie Bewusstsein ist ein Ergebnis einer gelungenen Ordnung der Seelenkräfte Denken, Fühlen und Wollen und der Fähigkeit, von den Prägungen und eigenen Erfahrungen immer wieder etwas loszukommen um der Entwicklung Willen. Das Denken hat einen Einfluss auf unsere Gefühle und auf unsere Handlungen. Gleichfalls wirken Handlungen auf unsere Gefühle und können unser Denken bestimmen. Die Gefühle beeinflussen unser Denken und unsere Handlungen. Folglich ist zu erkennen, dass Gefühle, Emotionen und
Empfindungen eine vermittelnde Funktion zwischen Denken und Wollen haben. Überwiegen nun die Emotionen, dann wird ein klares Denken unmöglich. Das Denken wird sozusagen „hinabgezogen in den Bauchraum“. Sympathien und Antipathien bewirken von vorne herein eine Denkrichtung innerhalb der Betrachtung und lenken Handlungen erneut in die gewohnte Richtung. Sie machen den Menschen unfrei. Ich will keinesfalls die Sympathien und Antipathien, die ein Mensch entwickelt hat, geringschätzen oder herabwürdigen. Schließlich sind sie ja auch sehr persönlich. Nur hilft uns weder die Sympathie noch die Antipathie dabei, in einem bestimmten Sachverhalt eine freie Beziehung oder Beobachtung zu einer Sache zu entwickeln.
Im Menschen bestehen verschiedene Glaubenssätze, die immer noch ungeprüft sind und aus denen der Mensch heraus die Dinge bewertet, die er sieht oder erlebt. Die Glaubenssätze haben ihren Ursprung in der Erziehung und im menschlichen Miteinander und sind innerhalb des Moralisierens sehr wirksam. Das sich „Freimachen“ von Bewertungen und vorschnellen Urteilen, von Sympathien und Antipathien, bewirkt, dass der Mensch einen freieren Stand einnehmen kann. Die Beobachtungskraft wird gefördert und die freie Wahrnehmung wird gestärkt. Die Gefühle sind empfindsamer Art und keine aufsteigenden Emotionen. Die Empfindungen werden regelrecht empfangen aus dem beobachtenden, konzentrierten und objektiven Gedankenleben innerhalb des Vorganges der Begegnung oder des Studierens eines Sachverhaltes.
Bleibt das Denken frei von bewertenden Urteilen, dann entstehen Empfindungen, die der Sache entsprechen und die Handlungen oder auch die Worte erhalten eine klare Führung aus dem Bewusstsein heraus. Sollten die Willens- und Begehrensströme das Gefühlsleben regieren, dann wird der Mensch wohl kaum aus einem klaren Bewusstsein heraus die Lebenssituation gestalten und führen können. Die Willensströme positionieren und den Willen bewusst einsetzen für die Gliederung von Denken, Fühlen und Wollen bewirkt, dass das Bewusstsein sich aufrichten kann und die Wahrnehmungen sensibler werden im Außen. Es entsteht eine Wachheit und Weite im Denken. Das Denken wird regelrecht im Außen erlebt mit Hilfe der gedanklichen Vorstellung. Das Fühlen bleibt peripher, nicht zu weit außen und auch nicht zu weit innen. Der Wille ist nicht überschießend und erhält eine klare Führung aus dem freien Denken und Fühlen und wird dadurch zu einem Kraftpotential für das eigene Ich. Liegt der Beziehungsaufnahme generell das Streben nach Entwicklung und Förderung, Klarheit und Objektivität im freilassenden Sinne zugrunde sowie die Suche nach dem Gedanken, die in jeder äußern Form zu finden ist, dann ist damit eine erbauende Substanz gegeben, die unmittelbar im Beziehungsfeld zu spüren ist.
Das ist anspruchsvoll und auch meist verbunden mit einem Überschreiten der eigenen Grenzen. Es gibt keinen Fortschritt und auch keine Entwicklung ohne eine Grenzüberschreitung. Entwicklung ist eine bewegte Lebendigkeit und trägt fortwährend das Neue in sich. Dieser Prozess braucht Übung und kann am besten trainiert werden in der direkten menschlichen Begegnung. Warum? Weil wir dann absolut präsent sein müssen und aus einer Ich-Aktivität heraus die Führung leisten. Die Schulung der Empathie findet vornehmlich im persönlichen Kontakt statt. Im Mail-Verkehr können wir uns einen Tag Zeit lassen.
Stellen wir uns ein Beispiel vor: Viele Menschen üben sich in diesem Prozess und entwickeln dadurch eine gewisse Leichtigkeit im Umgang miteinander. Die Empathiefähigkeit  ist in diesem Sinne kein Mitgefühl, das Abhängigkeiten hervorruft oder als Vorwand benutzt wird, sich solidarisch und großzügig zu zeigen, sondern sie wird zu einer Grundlage für konstruktive Kritik, die nicht entwürdigend oder beleidigend ist. Kritik ist notwendig, wenn erkannt wird, dass ein vorgegebenes Ziel nicht verfolgt wird und das Ergebnis ein anderes ist oder gar dazu beiträgt, dass ein Abbau im Miteinander entsteht. Ein Schreinerlehrling braucht die empathische Fähigkeit des Schreinermeisters, damit dieser ihn konstruktiv schult und durchaus auch kritisiert, damit der Lehrling eine Fachkunde entwickeln kann, die ihn selbst zum Meister und unabhängig  macht. Der Lehrling wird dankbar sein. 
Das „Sich-Freimachen“ von Denkmustern, Glaubenssätzen, Bewertungen und vorschnellen Urteilen sowie von Sympathien und Antipathien wird von Heinz Grill als „leibfrei“ bezeichnet. Die Emotionen und das Vergangene haften dem Körper, dem Irdischen an und haben nicht wirklich eine Bedeutung für die Entwicklung und Gestaltung der Zukunft.
Werden in einem Dialog die Beschreibungen zu einem besuchten Vortrag zunächst sachlich und klar formuliert und wird sogar der Grundgedanke des Referenten zu Beginn des Gespräches ausgesprochen, dann bekommt der Zuhörer die Möglichkeit, sich frei ein Bild zu kreieren. Sowohl der Beschreibende als auch der Zuhörer können am Gedanken des Referenten ansetzen und sich sozusagen dort begegnen. Die entstehenden Wahrnehmungen und Empfindungen sind klar und entsprechen der Sache. Gegen Ende des Gespräches können die ersten eigenen Eindrücke hinzugenommen werden, aber sie beeinflussen dann nicht so stark das eigene Urteil des Zuhörers.

„Wenn alle moralisierenden Urteile überwunden werden, kann sich das Bewusstsein automatisch freier vom Leibe bewegen.“(Zitat Heinz Grill)

Die Geburt einer neuen Beziehungskultur.
Zusammenfassend formuliert hat allgemein die Beziehungsaufnahme zu einer Sache, zu Themen und Ereignissen und natürlich zu Menschen eine große Auswirkung auf das Physische und Seelische-Geistige Leben. Im gesunden Beziehungsleben liegt ein Rhythmus der Bewegung, eine Offenheit für Neues und moralisierende Urteile sind fehl am Platz. Aber was liegt der Bewegung zugrunde und welche Bedeutung hat der Rhythmus in diesem Zusammenhang? Wie entsteht ein gesundes Beziehungsleben? Was ist notwendig für eine Beziehungsaufnahme?
Eine gelungene Beziehungsaufnahme lässt sich nicht aus dem Unbewussten heraus praktizieren. Die empathische Beziehungsfähigkeit entwickelt sich aus dem wiederholten Üben, das Wesentliche einer Sache und die Motivlage erkennen zu wollen. In der Art der Beziehungsaufnahme sehe ich eine große Entwicklungschance für die seelisch-geistige Position des Menschen, die wiederum eine Auswirkung auf alltägliche Lebensbereiche und die Umwelt hat. Die Kunst der Beziehungsfähigkeit, die wahre Empathie und das rhythmische Zusammenwirken konnte ich bisher bei Heinz Grill auf vielfältige und eindrückliche Weise studieren und beobachten. Es ist erkennbar, dass der Beginn im Interesse liegt und eine innere Bereitschaft erfordert, sich „verbinden zu wollen“ und im Sinne der Empathie ein Interesse für andere Menschen und ihre Fähigkeiten notwendig ist. Ein simples „Sich Wahrnehmen“ genügt nicht. Es ist entscheidend, welcher Gedanke der Beziehungsaufnahme zugrunde liegt. Geht es um die Entwicklung und Fortschritt des Menschsein als geistbegabtes Wesen oder geht es um die eigene Bereicherung, um das Konsumieren von Fähigkeiten Anderer, Eigendarstellung und Machtausübung im zwischenmenschlichen Bereich? 
Die Haltung von jedem einzelnen Menschen ist bedeutungsvoll für die Zukunft. Jeder Einzelne trägt eine Verantwortung für die Atmosphäre in seinem Umfeld und weit darüber hinaus. Das freie Bewusstsein als ein Ergebnis der Überwindung von moralisierenden Urteilen ist eine Chance für eine erbauende Zukunft und einer neue Beziehungskultur.
Die Rückkehr aus der „Krise“ wird nur gelingen, wenn nicht das Moralisierende sondern die Fakten und Objektivitäten das Beziehungsfeld prägen.

Anmerkungen:
1 Heinz Grill: www.heinz-grill.de Beiträge zu einem Neuen Yogawillen. Ein individueller Yogaweg zur Ausgestaltung der Soziabilität. Heinz Grill, Geistforscher, Heilpraktiker, Alpinist, Spiritueller Lehrer, Begründer des Neuen Yogawillen und Autor zahlreicher Bücher, hat auf seiner Homepage umfangreiche Artikel dazu veröffentlicht. Buch von Heinz Grill „Die Signaturen der Planeten und die seelisch geistige Entwicklung in der Pädagogik“ mit Unterrichtsbeispiele des Herausgebers Günther Pauli. „Frei vom Leibe“  bedeutet in diesem Zusammenhang, dass das Bewusstsein sich unabhängig von den bisherigen Erfahrungen,  Erlebnissen, Urteilen, Sympathien und Antipathien frei bewegen kann.
2 Erich Decker, Mainz, erich@decker –net.de/ Dipl. –Wirtsch.- Ing. und Mediator, ILP-NET Impulse zur Persönlichkeit, Bericht „Wie kann der freie Mensch seinen Standpunkt zur Corona-Situation finden“  Eine Vorgehensweise zur freien Meinungsbildung.
3 Recherchen zum Thema Lifelogging/self-tracking/Selbstvermessung im neoliberalen, digitalisierten Zeitalter.
4 https://bnn.de/nachrichten/blick-in-die-welt/lichterkette-am-nachthimmel-starlink-satelliten-sichtbar. SpaceX Starlink Satellites Tracker. Calculate when you can see the SpaceX Starlink satellites above your location findstarlink.com

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"Dieser Bericht steht inhaltlich in Verbindung mit einer Yoga-Übungseinheit, die ich in einem Video aufgezeichnet habe."

https://drive.google.com/drive/folders/1weJQJKdm7JPI-qqThXktLmqgIxtBuaJI

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„Die wirkliche Art gegen Corona anzutreten ist, den Suggestionen mit klarem,
logischem Verstand ins Auge zu blicken“.
Heinz Grill, 2020

08. April 2020 verfasst von Ilona Kramhöller

Von dieser Aussage ausgehend habe ich überwiegend die letzten 6 Wochen in die Rückschau genommen und bin nun bestrebt, ein objektives und klares Anschauungs- und Vorstellungsbild zu kreieren mit ein paar wenigen Beispielen
.
Am Samstag den 4 April gingen mein Mann und ich um die Mittagszeit los zu einer kleinen Wanderung bei strahlend blauem Himmel. Es war schön zu sehen, dass einige Menschen die gleiche Idee hatten. Befremdlich war nur die Begegnung selbst. Ein junges Paar kam uns entgegen und der Mann stürzte fast die Böschung wieder herunter beim Versuch uns auszuweichen und ins Gestrüpp zu klettern. Wir grüßten freundlich und gingen vorbei. Still ließen wir die Szene auf uns wirken. Nach einiger Zeit setzten wir uns auf einen Stein und schauten ins Tal, bis mein Mann die Stille unterbrach und meinte, dass die erlebte Szene ein erstes Gefühl entstehen ließ zum Meditationsgedanken von Heinz Grill, den wir einen Tag zuvor in die Anschauung genommen hatten. Dieser besagt: „Derjenige, der sich vor allen pathologischen Erregern schützen muss, der nicht mehr natürlich in die Begegnung gehen kann, verliert jene innere Kraft des gesunden Verarbeitens von Sinneseindrücken, Wahrnehmungen, empfangenen Gedanken aus den Medien und – wenn man es noch weiter in einem etwas frei gewählten aber doch vorstellbaren Begriff ausdrückt – er verliert sein sogenanntes Selbstgefühl und das Gefühl für den Anderen“. (Artikel von Heinz Grill „Die geistige Ursache des Corona Virus 31.03.2020) 1
Etwas später sind wir den Beiden wieder begegnet, da es eine Rundwanderung war. Die Szene hat sich wiederholt, das Paar hat erneut gegrüßt und es war deutlich wahrzunehmen, dass ihnen nicht bewusst war, uns 45 min zuvor schon einmal begegnet zu sein.
Welche Gedanken lagen nun dem Geschehen zugrunde? Waren es die Aussagen, dass der Covid-19 äußerst gefährlich ist und den Tod bringt? Oder war es das Pflichtgefühl, die auferlegten Verhaltensregeln strikt zu befolgen egal wo man sich befindet? War es der suggestive sich permanent wiederholende Satz in allen Medien „Bleib Zuhause“? War es die Angst, angezeigt zu werden, wenn die Regel des Sicherheitsabstandes von 1,5 m, wenn möglich 2 m, oder als deutscher Bürger mit ausgeprägtem Sinn für Sicherheit lieber 3 m nicht befolgt wird? Oder musste vor allem der Mann sich schützen, weil er eine gesundheitliche Einschränkung hatte?
Auf jeden Fall erlebten wir eine beklemmende Atmosphäre,  eine Unnatürlichkeit war zu spüren und ein Angstwesen war präsent. Rückschauend und auch gegenwärtig beobachtend ist für mich zu erkennen, dass das Angstwesen den Menschen entrückt oder „verrückt“. Der Mensch verliert seine Position für ein überschauendes Denken, weil mit der Angst ein Kräfteverlust stattfindet für das klare Bewusstsein. Diese Erkenntnis hat mich milder gestimmt und ich habe mich gefragt „Warum wird eigentlich in Zusammenhang mit Covid-19 so stark mit der Angst gearbeitet?“

Viele Suggestionen arbeiten mit dem Angstwesen. Was passiert, wenn diese ungesehen bleiben?
Seit Ende März gibt es eine Aussage von Innenminister Thomas Strobl in Zusammenhang mit der Corona-Krise „Wenn es Uneinsichtige gibt, die vorsätzlich oder fahrlässig gegen die Regeln verstoßen, müssen unsere Sicherheitsbehörden das wissen, damit sie das unterbinden können. Es geht darum, die Ausbreitung der Seuche zu verlangsamen, und es geht darum, Menschenleben zu retten“.  Laut „Schwarzwälder Bote“ war dies seine Aussage am Montag 30 März gegenüber der Bild-Zeitung. Es ist nun wichtig den Inhalt dieser Aussage genau zu prüfen. Welche Suggestionen wirken in das Unbewusste? Die Definition des Begriffes „Uneinsichtige“ ist nicht genügend dargestellt. Ist der Covid-19 eine Seuche? Tötet der Virus? Welche Aufforderung steckt in dieser Aussage von Herrn Strobl? Was muss der Mensch denn einsehen, damit er nicht mehr uneinsichtig ist? Der Mensch muss demnach überzeugt werden von einer Sache, weil er die Lage anders beurteilt als das System. Das heißt, der Mensch hat nicht das Recht, die Lage anders einzuschätzen. Wie wird das Maß „grob fahrlässig“ definiert?  Ist es wirklich fahrlässig, wenn drei Freundinnen auf einer Bank sitzen und alle Drei ein stabiles Immunsystem haben? Kann es nicht sein, dass diese drei Frauen sehr verantwortungsbewusst sind für die eigene Gesundheit und dadurch weniger eine Gefahr darstellen für ihre Mitmenschen?  Vielleicht sind die Frauen bereits immun weil sie mit Covid-19 schon infiziert wurden, als Krankenschwestern arbeiten und ihnen Infektionsschutz vertraut ist? Wer weiß das schon, wenn er einfach nur vorbeigeht? Wenn aber der Bürger sehr systemtreu ist, dann müsste er, laut Innenminister Strobl, die drei Damen anzeigen, weil sie zu dritt auf einer Bank sitzen und zudem nicht miteinander verwandt sind. In diesem Zusammenhang erschien ein weiterer Bericht in der Lokalzeitung mit der Überschrift „Petzen oder Leben retten“. Was liegt nun unterschwellig in dieser Überschrift? Oder die Frage anders formuliert „Was bleibt im Unterbewusstsein still arbeitend haften“? Es bleibt das Gefühl „verantwortlich zu sein für den Tod eines Menschen wenn man keine Anzeige macht“. In der lokalen Zeitung2 erschien in der Rubrik für Kinder ein Bericht mit folgendem Text „Ist das nun schon petzen? Lisa und Reporter Max sprechen über Corona-Sünder“. Auf den weiteren Text gehe ich mal gar nicht weiter ein, obwohl es für einen Pädagogen äußerst spannend wäre. Viele Suggestionen arbeiten mit dem Angstwesen. Beispielsweise schreibt die Frankfurter Allgemeine „Angst vor Corona-Virus, warum Panik Leben rettet“ von Winand von Petersdorff, Washington. „Das Corona-Virus zwingt zu außergewöhnlicher Entschlossenheit. Längst ist nicht klar, ob die Anstrengungen der westlichen Länder ausreichen. Zwar wird Panik als Reaktion schlecht geredet – doch sie wird geradezu zur Bürgerpflicht“. 3Weiter schreibt die Frankfurter Allgemeine in diesem Bericht „Panik ist aus Sicht von Verhaltenskundlern überlebenswichtig. Vor diesem Hintergrund sind alle jene wohlmeinenden Warnungen an die Bevölkerung, nicht in Panik zu verfallen, fragwürdig. Aus der Perspektive von Verhaltenskundlern ist Panik überlebenswichtig….“.
Stellen Sie sich einmal die Frage, ob sie selbst klar denken können und logische Zusammenhänge bewertungsfrei erfassen können, wenn Sie Angst haben? Können Sie mit Angst gut und frei Durchatmen? Bei einer Infizierung mit Covid-19 ist vor allem die Lunge betroffen, sofern es zum Ausbruch einer Krankheit kommt und der Erreger eben ein geeignetes Milieu vorfindet. Mit der Lunge sind wir in das irdische Leben hineingestellt. Die Atmung trägt einen geheimnisvollen Rhythmus in sich und prägt unser irdisches Leben entsprechend seiner Qualität. Können Sie sich vorstellen, wie ein Mensch atmet, der Angst hat? In einem Zitat von Heinz Grill, Geistforscher, Heilpraktiker und spiritueller Lehrer, wird diese Qualität des Atems in ein Bild gesetzt, (Seite 58, Übungen für die Seele) „Der Atem besitzt seine beste und schönste Qualität, wenn er gemäß seiner natürlichen Bewegung frei und leicht durch die Lungen ventiliert. Welche Kräfte aber stören den harmonischen und freien Atemfluss? Es sind die verschiedensten intellektuellen Fixierungen, die sich bis zu Grübeleien oder anstrengenden, getriebenen Denkaktionen steigern können. Willentliche Übersteigerungen mit emotionalem Charakter stören ebenfalls den leichten und beschwingten Atemfluss und beladen diesen mit Unruhe, rauen Geräuschen und Heftigkeit“. (Weitere umfassende Literatur von Heinz Grill zum Atem „Kosmos und Mensch“ und „Der Freie Atem und der Lichtseelenprozess“). Aus meiner Tätigkeit als Reha- und Yogatherapeutin kann ich die Erkenntnis und Forschungsarbeit von Heinz Grill und Rudolf  Steiner nachvollziehen und bestätigen, dass die Qualität des Atems eine Wirkung auf die 4 Hauptorgane des Menschen hat. Sie wirkt auf Herz, Nieren, Leber und Lunge sowie auf die Wirbelsäule mit ihrem inne liegenden Nervensystem als physischer Ausdruck des Bewusstseins.
Den Menschen wird weltweit einsuggeriert, dass es sich bei Covid-19 um eine Schmierinfektion handelt. Das war unter anderem eine Begründung für die Pandemiemaßnahmen. Jedoch wurden dafür keine Maßnahmen vom Robert-Koch-Institut unternommen, die dies bestätigt hätten. Erst nachdem Prof. Streeck als einziger Virologe in Heinsberg massenhaft Abstriche in den Haushalten durchführte, konnte bestätigt werden, dass es sich bei Covid-19 nicht um eine Schmierinfektion handelt. Umfangreiches Abstrichmaterial von Türklinken, Handys, Fernbedienungen, Oberflächen und sogar von Hauskatzen wurde gesammelt. Es war aber nicht möglich im Labor die Viren anzuzüchten, weil dies mit einer RNA von toten Viren nicht möglich ist.
Warum hat das Robert-Koch-Institut die Untersuchungen nicht selbst eingeleitet? Was wissen wir jetzt und was wissen wir nicht?

„Die einzige Art, gegen die Pest zu kämpfen, ist die Ehrlichkeit“.
 (Albert Camus, 1947)6


Was ist zu erkennen für das weitere soziale Leben?
In meiner weiteren Beschreibung kehre ich zurück zur Wanderung im April. Gegen Ende der Wanderung wurde der Weg recht breit und von weitem sahen wir eine vierköpfige Familie mit kleinen Kindern im Alter zwischen ca. 3 und 6 Jahren auf uns zukommen. Diese blieb dann stehen am Wegesrand und wartete. Zuerst haben wir noch gedacht „Auf was warten sie denn?“ bis uns klar wurde, dass sie den Weg für uns frei machten als hätten wir die Breite eines LKWs. Wir gingen grüßend vorbei. Den Kindern war es egal. Wir haben uns dann überlegt, dass die Kinder mit einer gelebten unnatürlichen Distanz aufwachsen, die ja womöglich fortgeführt wird, da im Herbst die nächste Influenza kommt. Welche Bedeutung hat dies dann auf die zukünftige Beziehungsfähigkeit? Mir geht es jetzt nicht um die emotionale, kuschelige Begegnung mit Küsschen links und rechts, sondern um die natürliche, offene Begegnung und gegenseitige Wahrnehmung.
Aber vielleicht haben wir ja nun durch diese Begegnungsbeispiele, die es zu hundertfach gibt, die Möglichkeit uns Gedanken zu machen „Was zeichnet eine wirkliche Begegnung im Seelisch-Geistigen aus? Was sind wirkliche Werte, die eine Atmosphäre weit und harmonisch machen“?  Dies auszuarbeiten wäre ein weiterer Bericht. Aber zumindest kann sich jeder einmal Gedanken dazu machen, wie ein weites und freies Beziehungsfeld sich auswirkt auf die Psyche und damit auf die Atmung und im weiteren Sinne auf ein ganzes Land.

Das moralisierende Merkmal der angstmachenden Suggestionen.
Sowohl Innenminister Strobl als auch Mainstream-Medien appellieren kräftig an das Gewissen des Bürgers. Im oben beschriebenen Bericht der Zeitungs-Kinderrubrik wird ja auch von Corona-Sündern gesprochen. Das Wort in sich ist schon seltsam und befremdlich. Das Regierungssystem gibt vor, was richtig und was falsch ist. Das lässt sich mit dem Grundgesetzt nicht wirklich vereinbaren.
In Artikel 4 Absatz (1) „Die Grundrechte“ heißt es „Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich. Weiter heißt es in Artikel 5 Absatz (1) „Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt“. Nun wurden einige Youtube Videos, die von alternativen Medien ins Netz gestellt wurden, gelöscht. Aufzeichnung mit Dr. Wolfgang Wodarg, Facharzt für Innere Medizin, Pneumologie, Sozialmedizin, Facharzt für Hygiene und Umweltmedizin und beispielsweise auch Aufklärungen von Dr. Bodo Schiffmann, Facharzt HNO aus der Schwindelambulanz in Sinsheim.7 Die Inhalte wurden immer hinterlegt mit Fakten und entsprechenden Quellen.
Immer wieder, wiederholend und wiederholend kann man in der Lokalzeitung lesen, dass die Bürger sich der Situation fügen und keine notorischen Pessimisten sind. Warum wird in den Lokalzeitungen nicht darüber berichtet, dass sehr viele Menschen bemüht sind, Lügen aufzudecken und sich bemühen, die Gesetzwidrigkeiten der Vorgehensweise durch die Regierung sichtbar zu machen? Warum wird nicht über die laufenden Petitionen des Widerstandes berichtet, über Rechtsanwälte, die sich an das Bundesverfassungsgericht wenden, weil die Grundrechte verletzt sind und über die Demo am Rosa Luxemburgplatz, die trotz Genehmigung  und Einhaltung aller Hygieneregeln zuerst gestoppt wurde?
Es kann nun nachvollzogen werden und mit Sicherheit ist es auch für viele spürbar, dass eine Spaltung sich ausdehnt unter der Bevölkerung.
Das moralisierende Wesen findet immer Raum in der polarisierenden Ebene. Das klare logische Denken, bewertungsfrei und frei von Antipathie und Sympathie,  schafft keinen Raum für moralisierende Gedanken. Es entsteht Raum für Entwicklung.

Es ist offensichtlich, dass die Regierung mit der Angst des Bürgers arbeitet. Aber warum? Ausgerechnet jetzt, wo doch der Mensch ein starkes Immunsystem und eine kräftige Lunge braucht? Nun meine Fragen: Wären die erfolgten Maßnahmen und die Verletzungen der Grundrechte des Menschen möglich gewesen, wenn keine Panik sich breit gemacht hätte? Hätte Gesundheitsminister Jens Spahn im Bundestag auf so schnelle und geheime Weise das neue Infektionsschutzgesetz vom  25.03.2020, das ihn auch berechtigt, Zwangsimpfungen vorzunehmen, verabschieden können? Warum stören sich so viele Menschen nicht daran, dass die innere Freiheit, die Freiheit des eigenständigen Denkens, restlos zerstört wird? Warum gehen viele Menschen lieber in den Rückzug, wenn es darum geht, den eigenen Standpunkt zu vertreten? Liegt es daran, dass keine innere Stärke, Kraft und Selbstgefühl vorhanden sind und damit die Verantwortungskraft fehlt, die dann natürlich nötig wird? Warum wird dem Bürger nicht zugetraut selbstständig und verantwortungsbewusst das soziale Leben gestalten zu können? Liegt es daran, dass die Regierung von einem Menschenbild ausgeht, welches ein eigenständiges und freies Denken nicht vorsieht und ein solches Denken dem Menschen abgewöhnt wird durch Kontrollaufgaben in der Digitalen Welt? Und im weiteren Verlauf ein neues „Menschenmodell-Gutmensch“  regelrecht „angezüchtet“ wird? Dazu sind die moralisierenden Suggestionen bestens geeignet und wer doch Zweifel spürt und seine eigenen inneren Kämpfe wahrnimmt, der wird erleben, wie dadurch sein Immun- und Nervensystem leidet. Es sei denn, er kann sich Aufrichten und den Suggestionen mit klarem, logischem Verstand ins Auge blicken. Heinz Grill hat auf seiner Homepage eine Vielzahl an Artikeln veröffentlicht zum Thema „Suggestionen, der Umgang mit diesen und ihre Wirkung auf das Immunsystem.“

Wie geht der Schwede und wie geht der Deutsche aus der Corona-Krise heraus?
In Schweden überwiegt in der „Corona-Krise“ die Freiwilligkeit. Cafès, Fitnessstudios, Büros, Bars, einige Kinos, Kindergärten und Schulen bis einschließlich 9 Klasse bleiben offen. Bis max.50 Menschen dürfen zusammenkommen. Die Regierung vertraut den Bürgern und glaubt an deren Urteilsvermögen im Umgang mit dem Virus und den Hygieneregeln, zumal es sich ja nicht um eine Schmierinfektion handelt. Ebenso steht die Regierung intensiv im Austausch mit Experten und fachkundigen Virologen. Die Regierung, die Ärzte und die Bürger sind alle innerhalb ihrer Fachkunde angesprochen und auch tätig. Die Regierung behält sich jedoch vor, dass bei einer Verschlechterung der Lage sie weitere Maßnahmen einleitet. Die Maßnahmen in Altersheimen entscheiden die jeweiligen Professionen. Behördenchef Johan Carlson trägt die Hauptverantwortung in Schweden. Zitat „Wenn die Leute sagen, wir in Schweden machen ein Experiment mit unserem Sonderweg, würde ich antworten, dass es ein äußerst kniffliges Experiment ist, die gesamte Bevölkerung vier bis fünf Monate einzusperren“. Der Bürger in Schweden fühlt sich wahrgenommen, ernstgenommen und vor allem, fühlt er sich verantwortlich. Das sind gute Voraussetzungen für ein starkes Immunsystem.
In Deutschland konnte man Friedrich Merz, CDU-Politiker, mit folgender Aussage bei RTL hören (07.04.2020)  „In der Krise muss die Bevölkerung hinter der Regierung stehen“…..ich möchte diesen Satz weiterführen „…und die Regierung sollte hinter der Bevölkerung stehen und sie im gesamten wahrnehmen als geistbegabt und die Grundrechte schützen“.

Es liegt jetzt an der Haltung der Menschen, am einzelnen Bürger, wie er und das gesamte Volk, aus dieser Krise hervor gehen.

„Die wirkliche Art gegen Corona anzutreten ist, den Suggestionen mit klarem, logischem Verstand ins Auge zu blicken“. Heinz Grill, 2020

 

Anmerkungen:

1 www.heinz-grill.de Beiträge zu einem Neuen Yogawillen. Ein individueller Yogaweg zur Ausgestaltung der Soziabilität. Heinz Grill, Geistforscher, Heilpraktiker, Alpinist, Spiritueller Lehrer, Begründer des Neuen Yogawillen und Autor zahlreicher Bücher, hat auf seiner Homepage umfangreiche Artikel dazu veröffentlicht
2 Lokale Zeitung, Schwarzwälder Bote, Ausgabe 8 April 2020
3 Frankfurter Allgemeine, vollständige Beitrag: https://www.faz.net/-gqe-9xa7n?GEPC=s5
4 Schmierinfektionen sind nicht das Problem
Prof. Hendrick Streeck, ein Kollege des bundesweit bekannten Corona-Experten Prof. Christian Drosten von der Charité sagte im ZDF-Talk mit Markus Lanz am Dienstag: „Es gibt keine nachgewiesenen Übertragungen beim Einkaufen, es gibt keine nachgewiesenen Übertragungen beim Friseur.” Die folgenschweren Infektionen seien auf Partys beim Aprés-Ski, auf Partys wie im Berliner Club „Trompete” und bei großen, ausgelassenen Fan-Ansammlungen bei Fußballspielen in Bergamo passiert. „Das kam aus keinem Supermarkt, keiner Fleischerei oder Restaurant. Es kam aus einem engen Beisammensein für längere Zeit“, sagte Streeck, der das Institut für Virologie im Universitätsklinikum Bonn leitet. „Es gibt keine Gefahr, jemand anderen beim Einkaufen zu infizieren.“ In einem aktuellen Projekt untersucht der Virologe mit seinem Team in Heinsberg (NRW), also genau dort, wo in Deutschland die Corona-Kettenreaktion vor Wochen ihren Lauf nahm, als erster Wissenschaftler akribisch die Übertragungswege des Virus. Vorläufiges Fazit: Schmierinfektionen, also Übertragungen von Türklinken, Waschbecken, Gegenständen, Smartphones und Oberflächen im Allgemeinen seien NICHT das Problem. In Haushalten infizierter Personen habe man an solchen Stellen zwar vereinzelt Viren gefunden, diese seien aber tot oder nur noch sehr kurz lebensfähig gewesen. Den Forschern sei es im Labor kein einziges Mal gelungen, Viren von kontaminierten Oberflächen zu vervielfältigen.
5Buch „Virus-Wahn“ Torsten Engelbrecht, Claus Köhnlein. Wie die Medizin-Industrie ständig Seuchen erfindet und auf Kosten der Allgemeinheit Milliarden-Profite macht.
6 Verteidiger der Freiheit: Gegen die gewaltsamen Ideologien des Faschismus und Stalinismus setzte Albert Camus die Solidarität unabhängiger Menschen. Albert Camus wusste: Die Freiheit von morgen verteidigen wir heute. Nachzulesen ist das in Camus Werk „Der Mensch in der Revolte“. www.deutschlandfunkkultur.de
7 Alternative Medien: kenFM, www.openpetition.de, Dr. Bodo Schiffmann – Spezialist für Schwindelanfälle & Leiter der Schwindelambulanz Sinsheim www.schwindelambulanz-sinsheim.de

 

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Der Corona-Virus als Chance zur Schulung
einer objektiven Anschauungs- und Urteilsbildung

 „Hinschauen mit einer klaren und objektiven Ausrichtung zur Stärkung des Immunsystems und zur Förderung der Mittenfindung und dies möglichst ohne Sympathie- und Antipathie-Gefühle“.

verfasst von Ilona Kramhöller

Wenn ich nun die letzten Wochen rückwirkend betrachte, dann zeigen sich sehr viele unterschiedliche Bilder und Stimmungen im nahen Umfeld, im Land und in der Welt in Bezug auf die Menschen, dem Gesundheitswesen, die Politik und Wirtschaft. Eines zeigt sich jedoch sehr deutlich, dass der Corona-Virus die Welt beschäftigt. Aus diesem Grund gibt es natürlich viele verschiedene Aussagen, Empfehlungen, Warnungen, Anweisungen und Verbote, die wiederum davon abhängig sind, welche Institution sie herausbringt oder welche Menschen diese anregen und aussprechen. Welche Position haben diese Menschen? Welche Gedanken bilden die Basis für die Aussagen? Sind es Entscheidungen, in denen ein „Verantwortungsvolles-Denken“ die Grundlage bildet? Auf Wen oder Was bezieht sich die Verantwortung? Welche Kriterien gehen den Empfehlungen und Verboten voraus? Ist es wirklich der Virus selbst der unmittelbar krank macht oder kommt es darauf an, wie der Mensch in Beziehung steht zu Themen, zum Leben, zum Umfeld und zur eigenen Person? An welche Stelle rückt der Virus in seiner kausalen Betrachtung? Ist ein Vertrauen zur eigenen Kapazität vorhanden?

Es kann erkannt werden, dass der einzelne Mensch regelrecht herausgefordert  ist „Hinzuschauen“ mit einer klaren und objektiven Ausrichtung zur Stärkung des Immunsystems und zur Förderung der Mittenfindung und dies  möglichst ohne Sympathie- und Antipathie-Gefühle. Das ist ein sehr hoher Anspruch, aber der Mensch hat diese Möglichkeit, die verbunden ist mit einer eigenen Entscheidungskraft. Aus eigener jahrelanger Erfahrung als Yoga-und Rehabilitationstherapeutin weiß ich, dass dieser Prozess stärkend auf die gesamte Konstitution des Menschen wirkt. Heinz Grill, Geistforscher, Heilpraktiker, Alpinist, Spiritueller Lehrer, Begründer des Neuen Yogawillen und Autor zahlreicher Bücher, hat auf seiner Homepage umfangreiche Artikel dazu veröffentlicht www.heinz-grill.de.

Sympathien und Antipathien sind gekoppelt mit der eigenen Anlage, mit Prägungen aus der Erziehung und erworbenen Erfahrungen. Deshalb ist es für eine objektive Urteilsbildung sehr bedeutungsvoll, sich zunächst einmal von diesen Prägungen zu lösen, wenigstens für die Zeit der Anschauung. Es ist ein Bemühen um die Mitte, die, wie es scheint, gar nicht gewünscht ist im Materialismus. Im Polaren liegt das Entweder-Oder, im Polaren liegt das Richtig oder Falsch und im Polaren liegt auch die Sympathie und die Antipathie. Das Verweilen im Polaren oder das Reagieren und Handeln im Polaren behindert den Fortschritt im Sinne der Entwicklung. Das Bemühen um die Mitte ermöglicht das Kreieren von Raum und Weite, die notwendig sind zum Denken und Atmen. Der Beginn liegt zunächst im Abstand zum persönlichen, emotionalen Gefühlsleben. Wenn der Mensch bedrängt wird, dann kann er nicht wirklich denken und atmen. Das können wir beispielsweise ganz leicht nachvollziehen mit der Vorstellung eines Gespräches, bei dem ein Mensch einen anderen mit Worten und Haltung in die Enge treibt und sich regelrecht körperlich dominant positioniert. Der Bürger erlebt nun in der aktuellen Situation mit dem Corona-Virus diese Enge durch die vielen unterschiedlichen Aussagen, Verbote und Suggestionen, die leider ungesehen bleiben und im Unbewussten schwächend  und zerstörerisch wirken. Beispielsweise schreibt die Frankfurter Allgemeine „Angst vor Corona-Virus, warum Panik Leben rettet“ von Winand von Petersdorff, Washington. „Das Corona-Virus zwingt zu außergewöhnlicher Entschlossenheit. Längst ist nicht klar, ob die Anstrengungen der westlichen Länder ausreichen. Zwar wird Panik als Reaktion schlecht geredet – doch sie wird geradezu zur Bürgerpflicht. Eine Analyse“. Hier finden Sie den vollständigen Beitrag: https://www.faz.net/-gqe-9xa7n?GEPC=s5. Weiter schreibt die Frankfurter Allgemeine in diesem Bericht „Panik ist aus Sicht von Verhaltenskundlern überlebenswichtig. Vor diesem Hintergrund sind alle jene wohlmeinenden Warnungen an die Bevölkerung, nicht in Panik zu verfallen, fragwürdig. Aus der Perspektive von Verhaltenskundlern ist Panik überlebenswichtig….“.
Seit Ende März gibt es eine Aussage von Innenminister Thomas Strobl in Zusammenhang mit der Corona-Krise „Wenn es Uneinsichtige gibt, die vorsätzlich oder fahrlässig dagegen verstoßen, müssen unsere Sicherheitsbehörden das wissen, damit sie das unterbinden können. Es geht darum, die Ausbreitung der Seuche zu verlangsamen, und es geht darum, Menschenleben zu retten“.  Laut Schwarzwälder Bote war dies seine Aussage am Montag 30 März gegenüber der Bild. Es ist nun wichtig den Inhalt dieser Aussage genau zu prüfen. Welche Suggestionen wirken in das Unbewusste? Wie lautet die Definition des Begriffes „Uneinsichtige“? Ist der Covid-19 eine Seuche? Tötet der Virus? Welche Aufforderung steckt in dieser Aussage von Herrn Strobl?

„Die einzige Art, gegen die Pest zu kämpfen, ist die Ehrlichkeit“. (Albert Camus, 1947)

Werden nun Meinungen wild übernommen und bleibt die eigene Urteilsbildung aus, dann wird das Polare gestärkt, die eigene Mitte geschwächt und damit das Nervensystem. Ängste belasten das Nervensystem und haben unmittelbar eine Auswirkung auf das Immunsystem. Das kann jeder Einzelne gut nachvollziehen. Diejenigen aber, die eine Kraft aufbringen länger Hinzublicken, wirken recht ruhig und besonnen. Die letzten Tage hatte ich erfreulicher Weise den Eindruck, dass  einige Menschen sich selbst wachrütteln und sich zur Anschauung ermahnen. Einige Menschen hinterfragen nun, welche Maßnahmen wirklich gerechtfertigt und welche überzogen sind. Auffallend ist, dass durch die getroffenen Maßnahmen und Schüren von Ängsten der natürliche Beziehungszusammenhang gestört wird. So beschreibt beispielsweise Heinz Grill in seinem Artikel vom 4 März 2020, wie der Virus die gegenwärtige Zeit geißelt und geschickt die Aufmerksamkeit der Menschen in eine eigentümliche, subjektive Richtung lenkt. Es werden die viel tiefer liegenden Bedingungen der Zeit übersehen. Weiter heißt es in seinem Artikel: „Das Immunsystem braucht eine Auseinandersetzung mit dem Negativen und muss sich so weit sammeln lernen, dass es diesen psychischen Kräften der Zeit etwas entgegenzusetzen hat. Wenn nun der Einzelne den Mut fasst, sich längere Zeit in einer Anschauung zu üben, beispielsweise mit der Frage: Was ist wirklich die gesamte Angstmacherei in dieser Welt? Und wenn er beginnt, diese Anschauung von verschiedener Seite vorstellungsmäßig zu verarbeiten, dann gewinnt er die Fähigkeit, das, was auf ihn täglich hereinströmt, das ganze suggestive Potential, das ihn überschwemmen und überfremden möchte, von innen nach außen zu führen. Eine gute Vorstellungsbildung und eine Auseinandersetzung mit negativen Kräften kann zu dem Sprichwort führen -Wenn die Gefahr erkannt ist, ist sie bereits gebannt“.

Der Mensch kann sich selbst zunächst einmal die Frage stellen „Was ist ein Virus überhaupt? Wovon ernährt er sich? Wie kann er nachgewiesen werden?“ Eine entscheidende Frage, die sich jeder einmal stellen könnte wäre „Welche Konditionen bilden den Anfang einer Injektion? Wann kommt es zur Krankheit und warum?“ So kann ein eigenes Bild selbstständig kreiert werden und gibt eine erste Sicherheit zum Thema.

Die momentane Situation, ausgelöst durch die Reaktionen zum Covid-19, kann eine Chance sein, sich selbst in einem Aufrichtevermögen zu empfinden und eine neue Bewusstseinskraft in die Geburt zu führen, die sich aus einer Unabhängigkeit und Objektivität herausformt. Das Forschen und Erkennen von Suggestionen und Manipulationen wirkt stärkend nach innen in die menschliche Struktur und raumschaffend nach außen. Im Beziehungsfeld entsteht regelrecht Weite und Raum zum Denken und Atmen und unmittelbar kann die Mittenfindung gefördert werden. Eine Mitte kann gefördert werden, welche sich auf die Entwicklung des Menschseins bezieht, als „Geist-Begabtes Wesen“ und nicht auf den Materialismus als Förderer der Menschheit. Suggestionen arbeiten mit den angelegten Sympathien und Antipathien, die im Inneren des Menschen eine Bindung haben zu äußeren Strukturen und anerzogenen Verhaltensmustern. Sich frei machen von diesen inneren Bindungen führt zur Möglichkeit der Anschauung und neue Fragen werden sich auftun. Beispielsweise „Was ist eigentlich wirklich gegeben? Ist es gewollt, dass der Mensch durch den Corona-Virus Wesentliches nicht sieht und auf das Subjektive zurückgeworfen wird? Wenn ja, warum? Wer hat Interesse daran? Welche Ereignisse laufen im Hintergrund ab, quasi im Schatten des Corona-Virus?“  Beispielsweise die Nato-Übung „Defender“. Schiffe  aus den USA erreichten Bremerhaven und brachten Panzer für ein Großmanöver. Der Kalte Krieg sei fast Geschichte gewesen, aber es stehe ein Umdenken an, man müsste sich erneut vorbereiten. Auf was? Das Manöver soll auch an der russischen Grenze stattfinden.
Es sei eine Krisenreaktion und keine Provokation laut US-General. Inzwischen ist das Manöver gestoppt aufgrund der Corona-Krise. Aber die Truppen sind da. Hier geht es zum Video auf youtube.
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/Bremerhaven-Proteste-gegen-Defender-Manoever,defender116.html

Ob nun der Virus tatsächlich durch böse Absicht vom Menschen gesteuert oder  ob er als natürliche Folge der Zeitbedingungen entsteht, ist laut Heinz Grill für die weitere Beurteilung der Situation nicht unbedingt von wichtiger Bedeutung. Entscheidend ist jetzt die Haltung des Menschen.

Ich bin davon überzeugt, dass die momentane Situation eine große Chance sein kann für die Menschen, das eigene Bewusstsein in eine höhere Ebene führen zu können. Aus der Krise, die schon lange vor dem Corona-Virus begonnen hat durch massenhafte Suggestionen und Manipulationen, wird der Mensch hervortreten können durch die klare Anschauungs- und Vorstellungsbildung. Diese Bewusstseinsschulung und Erweiterung ist verbunden mit neuen Möglichkeiten im Beziehungsfeld und einer sozialen Integrität.

Zitat von Heinz Grill 2020


„Die wirkliche Art gegen Corona anzutreten ist, den Suggestionen mit klarem,
logischem Verstand ins Auge zu blicken“.


Ilona Kramhöller

 

 

 

"Die beste Zeit für guten Journalismus ist jetzt."
(Ausgabe der baden-württembergischen Zeitungen Mittwoch 6. November)

Dieser Aussage kann ich mit Nachdruck zustimmen. In der Menschengeschichte sind wir in einer Zeit angekommen, in der die Menschheit zu einem eigenaktiven Denken aufgerufen ist zur Förderung einer freien Unterscheidungs- und Urteilsbildung. Welcher Gedanke jedoch geht der oben genannten Aussage voraus und was und welche Vorstellungen liegen dem Wort „gut“ zugrunde?

Journalismus kann ein wichtiges Instrument sein, der den Menschen in seinen Bewusstseinskräften anregt und ihn fördert sich mit Themen selbst zu beschäftigen für eine wahre Urteilsbildung, einen freien Stand und eine Beziehungsfähigkeit zu Sachverhalten und Erscheinungsformen der Zeit, die weit über die Antipathie und Sympathie hinausgeht.

Es ist häufig so, dass bereits die Überschrift eine Meinung des Journalisten aufzeigt und eine Suggestion beinhaltet, die sich direkt im Unbewussten einnistet und wenn sie ungeprüft bleibt Unruhen auslösen kann, weil die Seele die Unstimmigkeiten spürt. Ohne Anschauung und Prüfung der Sache bleiben diese Unruhegefühle im Unbewussten aktiv und schwächen das Nervensystem. Wenn der Leser einen Artikel nicht prüfend auf Fakten zu Ende liest und nur bei der suggestiven Überschrift bleibt, dann hat dies fatale Folgen für die Gesundheit des Menschen. Die Erschöpfung im Nervensystem ist offensichtlich und auch die Zunahmen der depressiven Erkrankungen der Menschen. Hierzu hat Heinz Grill, Geistforscher und Autor von zahlreichen Bücher einen Artikel verfasst: "Die Gefährlichkeit falscher Informationen" von Heinz Grill
https://heinz-grill.de/guru-gefahr-sz/

Was ist gegeben und was wäre wichtig in einer Demokratie? Förderlich wäre in einer Demokratie eine Berichterstattung, die klar und getrennt die Meinung des Journalisten und die Fakten aufzeigt. So wie es früher noch war. Ein Grund dafür war mit Sicherheit auch der freiere Stand eines Zeitungsverlages als Familienunternehmen indem ein Ideal leichter gelebt werden konnte. Dies zeigt beispielsweise die Gründung des Schwarzwälder Boten als Familienbetrieb auf. Auch bei der Süddeutschen Zeitung kann man erkennen, dass vor dem Verkauf das Unternehmen in Familienhänden war und den Journalisten zur Fakten-Recherche auch ordentlich das Geld zu Verfügung gestellt wurde. Fakten und Meinungen wurden getrennt und brachten der Zeitung einen guten Ruf ein, den sie heute noch genießt, obwohl inzwischen ein Faktenmangel besteht und keine tieferen Belege aufgeführt werden. Nur für vereinzelte Projekte stehen genügend Zeit und Geld zur Verfügung. Ein Beispiel hierfür wären die Recherchen zu Panama Papers (3. April 2016). Stattdessen werden entwürdigende Verleumdungsartikel gedruckt mit tiefen Vernichtungsmotiven. So wurde beispielsweise in der Ausgabe der Süddeutschen Zeitung am 13./14. April 2019 Heinz Grill, Geistforscher, spiritueller Lehrer, Autor zahlreicher Bücher, Heilpraktiker und Alpinist, auf das Schlimmste verleumdet mit einem Massensuggestionsbericht in Bild und Schrift, der den Leser zutiefst verwirrt und schadet. Die Journalisten Julius Heinrichs und Ralf Wiegand haben Heinz Grill persönlich noch nie kennengelernt. Stattdessen haben sie ihm einen entwürdigenden Fragekatalog zugeschickt und dies ein paar Tage vor der Erscheinung des dreiseitigen Artikels, sie wollten sich auch nicht zu erkennen geben. Heinz Grill steht als freie Person für eine empathische Beziehungsfähigkeit, die weit über Antipathie oder Sympathie hinausgeht innerhalb der persönlichen Begegnung. Aus diesem Grund hatte er sich in Bezug auf die Anfrage der Journalisten nicht gemeldet. Weitere Details zum Rufmordartikel können in meiner Stellungnahme nachgelesen werden www.yoga-bewegungsschule.de Rubrik Heinz Grill, oder Stephan Wunderlich Verlag
https://stw-verlag.de/beschludigungen-gegen-heinz-grill-in-der-sueddeutschen-zeitung/
und
https://stw-verlag.de/interview-heinz-grill-sz/

Gleich in derselben Ausgabe wurde auch Julian Assange verleumdet und lächerlich gemacht mit einer suggestiven Bilddarstellung, einem Heiligenschein. Dabei hat er nur „Mitgeteilt“ und wird dafür eingesperrt während der Spiegel Journalist Relotius seine Texte verfälscht und erfunden hat. Dieser wird aber noch als Starjournalist mit Preisen gefeiert. Die Rufmordkampagne gegen Julian Assange wurde von Caitlin Johnstone sichtbar gemacht, indem sie die Liste der Vorwürfe aufzeigt in einem Artikel „Die Entlarvung aller Verleumdungen über Julian Assange“. Publiziert auf Free21 am 20.05.2019, vorgestellt auf Deutsch von Andrea Drescher.

Was treibt die Journalisten an um solche Verleumdungsartikel und solche Rufmordartikel schreiben zu können? In welchen Abhängigkeiten stehen sie? Welchen Mangel spüren sie bei sich selbst? Ich frage mich. „Ist es die Begegnung mit Menschen, die in vollkommener Freiheit und Unabhängigkeit stehen wie beispielsweise Heinz Grill und der Mensch in der Gegenüberstellung seine eigene Unfreiheit spürt und dies kompensiert mit Vernichtungsgedanken“?

Die Zukunft braucht im Journalismus die Trennung von Fakten und Meinung und dass diese auch transparent gekennzeichnet sind. Der Leser erhält dadurch die Möglichkeit einen freien Stand einzunehmen. In einer Demokratie wäre das wünschenswert. Damit wird dem Menschen aber auch das eigenständige Denken zugesprochen und nicht abgesprochen. Der Leser wird zur Eigenverantwortung aufgefordert. Die kreativen Schritte des aktiven Lesens wirken ätherisierend (belebend) und dabei stärkend auf das Nervensystem. Die damit verbundene Verantwortung führt zu einem stabilen Stand.

Wird der Blick in die Welt und auf den Menschen gerichtet mit der Frage „Was fehlt?“ im Sinne einer entwicklungs- und beziehungsfreudigen Kultur, dann zeigt sich, dass der Mensch nicht als geistbegabtes Wesen gesehen wird und dass ihm eine Urteilsfähigkeit abgesprochen wird. Die Freiheit fehlt. Es fehlt die Unterstützung für den Menschen zur Urteilsfindung durch eine objektive Berichterstattung im Medienbereich. Stattdessen wird der Mensch aufgefordert die Meinung der Zeitung zu übernehmen mit der Begründung „wir recherchieren für sie“. Wie ist die Dienstleistung in diesem Sinne zu verstehen? Fördert oder schadet sie? Meine Erfahrungen zeigen, dass wenn wir den seelisch-geistigen Entwicklungsgedanken außer Acht lassen und den Menschen in seiner subjektiven und emotionalen Welt bedienen, dieser sich dann zurückbindet an Vergangenes und schwächend wirkt auf sich selbst. Wird die Dienstleistung im förderlichen Sinne gesehen, dann wird der Mensch aufgerufen zu einem aktiven Lesen, weil er sich mit den Fakten selbst auseinandersetzen muss für eine eigene erarbeitete Urteils- und Unterscheidungsbildung. Ist oft auch unbequem, aber stärkend und zukunftsorientiert.

Stellen wir uns einmal vor: „Viele Menschen aktivieren ihre Bewusstseinskräfte, sie gehen empathisch in Beziehung zu Personen und Sachverhalten, schulen sich in einer rechten Unterscheidungs-und Urteilsbildung und fühlen sich im Nervensystem gestärkt, so dass sie Verantwortung übernehmen können“. Das wäre meiner Meinung nach ein Horror für das gesamte Wirtschafts- und Politiksystem, für die Pharmaindustrie und das Kirchensystem. Es wäre aber zukunftsorientiert und notwendig.

Es ist wichtig, dass geschaut wird, von welchem Gedanken geht eine Zeitung, ein Redakteur oder Journalist aus? Ist es der Gedanke „den Menschen bedienen zu wollen in seinen Wünschen und in seinem subjektiven Rahmen“ oder ist es der Gedanke „dem Menschen die Möglichkeit zu geben sich für eine Sache zu interessieren“? Sich nicht beschäftigen zu wollen mit „Negativen Dingen“ ist gekoppelt mit einem Sicherheitsdenken das unsere Zeit extrem prägt. Damit sind Bindungen gegeben, die den Menschen nicht frei denken lassen und nicht zu einer wahren Urteilsbildung führen. Klares und entwicklungsfreudiges Denken benötigt die emotionsfreie und objektive Ebene. Deshalb ist es so entscheidend, ganz allgemein gesprochen, „welcher Gedanke führt den Menschen“?

Nun meine Frage:
„Ist es möglich, dass ein Zeitungsunternehmen zusammen mit den Redakteuren, Journalisten und allen Angestellten ein Ideal entwickelt mit Hilfe eines rhythmischen Zusammenwirkens, bei dem alle Mitwirkenden am Entwicklungsgedanken für eine zukünftige Kultur ansetzen? Beispielsweise die Förderung der freien, klaren und objektiven Urteilsbildung und des aktiven Lesens beim Menschen für mehr Eigenverantwortung und eine Stabilisierung der Menschheit.

Nicht selten werden auch Journalisten und Redakteure von Lesern bitterböse beleidigt und beschimpft. Auch diese Reaktionen zeigen, dass der Leser dringend in seiner Objektivität angeregt werden muss. Entwürdigendes Verhalten und Verleumdungen haben im Journalismus nichts zu suchen. Dies betrifft beide Seiten, den Journalist und den Leser.

So könnte sich jeder Journalist auch einmal fragen: „Bin ich unabhängig und wirklich nicht käuflich? Egal was passiert?“ In der Ausgabe des Schwarzwälder Bote vom 6 November 2019 und in anderen baden-württembergischen Zeitungen war der Satz zu lesen: „Journalisten treten für die Suche nach der Wahrheit ein, sie recherchieren, sind unabhängig, und sie lassen sich nicht kaufen. Darauf kann ich mich als Leserin und Leser verlassen.“

Dieser Satz müsste nun als Wunschdenken gekennzeichnet werden und nicht als Tatsache, denn so wie die Aussage formuliert wurde stellt sie eine Suggestion dar die besagt „die Journalisten sind die besseren Menschen, sie lassen sich nicht kaufen“. Selbst der ehemalige Bundeskanzler Herr Kohl oder Finanzminister Herr Schäuble waren käuflich. Journalismus frei von Manipulationen und Suggestionen ist eine Herausforderung und benötigt ein profundes Fachwissen. Aus dieser Sicht ist der Beruf des Journalisten unglaublich bedeutungsvoll für die Zukunft.

Deshalb sehe auch ich in dieser Aussage „Die beste Zeit für guten Journalismus ist jetzt“ eine zukunftsweisende Notwendigkeit. So könnte der Journalismus, der einem tieferen Ideal folgt, sich frei machen von Bindungen und mit Fakten aufklären unabhängig von bestimmten wirtschaftlichen und politischen Stellungen einiger Personen. Dann wäre Kritik im rechten Sinne möglich ohne Beleidigung und Entwürdigung und ohne Ängste verklagt zu werden.

Für eine Zukunft, in der eine Selbstbestimmtheit neu in die Geburt kommt, wären folgende Fragen einmal wichtig zu bewegen: „ Was benötigt ein freier Journalismus? Was benötigen die Journalisten um fachbezogen arbeiten zu können? In welcher Form und Intensität beeinflussen wirtschaftliche Abhängigkeiten den Journalismus? Welches Ideal scheint für eine zukünftige Kultur wichtig? Was benötigen die Leser? Was fördert das empathische Beziehungsfeld?

Die Frankfurter Allgemeine druckte den Satz: „Wo aus Fakten Meinungen werden und nicht umgekehrt“. Macht Sinn, denk ich, solange Meinungen vom Leser selbst verantwortungsvoll gebildet werden dürfen und können und die Meinungen der Journalisten auch als solche gekennzeichnet sind.

Verfasst von:
Ilona Kramhöller
Grabenäckerweg 9
72189 Vöhringen